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165. Bergedorfer Gesprächskreis

»Friends, Foes or None of the Above? Russia and Europe in a New Age of Uncertainty«

in Sankt Petersburg, 21.-23. Mai 2017

Die letzten Jahre waren von der Erosion der europäischen Sicherheitsordnung gekennzeichnet. Lange überwunden geglaubte geopolitische Interessenkonflikte sind wieder aufgeflammt. Die daraus resultierende Krise der russisch-europäischen Beziehungen, gepaart mit Zerwürfnissen innerhalb Europas und Zweifeln am amerikanischen Bekenntnis zu europäischer Sicherheit, haben das strategische Umfeld verändert. Es ist unklar, was die »neue Unsicherheit« für das Verhältnis zwischen Russland und Europa bedeutet.

Vor dem Hintergrund dieser geopolitischen Koordinaten diskutierten die Teilnehmer des 165. Bergedorfer Gesprächskreises, der vom 21.-23. Mai 2017 in Kooperation mit dem Russian International Affairs Council (RIAC) in Sankt Petersburg stattfand, den aktuellen Stand der Beziehungen zwischen Russland und Europa. Wie wird das Verhältnis von Washingtons Einstellung zur europäischen Sicherheit beeinflusst? Wird der Konfrontationskurs fortgesetzt oder ist ein Kurswechsel zu erwarten? Welche Politik werden Russland und Europa verfolgen und in welchen Bereichen ist Kooperation möglich?

Liste der Teilnehmer

(Moderation Nora Müller)">Gespräch mit Judy Dempsey und Andrey Kortunov zu den Ergebnissen des Bergedorfer Gesprächskreises
(Moderation Nora Müller)

Einschätzungen von Norbert Röttgen, Tatjana Romanowa, Gwendolyn Sasse, Dominik P. Jankowski und Vadym Triukhan

»Moskaus Schmerzgrenze« – Kolumne von Michael Thumann in der ZEIT-Serie »Fünf vor acht« (2. Juni 2017)

Fotos: Maria Andreeva

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