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166. Bergedorfer Gesprächskreis

»Europa neu erfinden: Der Alte Kontinent in einer post-atlantischen Welt«

in Paris, 16.-18. Oktober 2017

Die neue Dynamik in den deutsch-französischen Beziehungen ebenso wie Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs in der Eurozone nähren die Hoffnung, dass die Europäische Union den Tiefpunkt ihrer Krise vorerst überwunden hat. Gleichzeitig sieht sich Europa mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Während die Wahlerfolge anti-europäischer Populisten in Europa weiterhin Anlass zur Sorge geben, gerät die Präsidentschaft Donald Trumps zunehmend zur Bewährungsprobe für die transatlantischen Beziehungen. Zugleich stellt sie allerdings einen Weckruf an die Europäer dar, selbst mehr internationale Verantwortung zu übernehmen. Mehr denn je ist die EU gefordert, neue Antworten auf Fragen der inneren und äußeren Sicherheit Europas, der Stabilisierung der Eurozone und der Migrationspolitik zu geben.

Vor diesem Hintergrund gingen die Teilnehmer des 166. Bergedorfer Gesprächskreises – 35 hochrangige Politiker, Regierungsbeamte und Experten aus Deutschland, Europa und den USA – vom 16.-18. Oktober 2017 der Frage nach Europas Zukunft in einer post-atlantischen Welt nach. Welche Schritte sind notwendig, damit Europa »sein Schicksal in die eigene Hand« nehmen kann? Wie kann Europa auf die momentanen inneren und äußeren Bedrohungen reagieren? Welche Konzepte gibt es für die Zukunft des europäischen Einigungsprozesses?

Der 166. Bergedorfer Gesprächskreis wurde von Jean-Yves Le Drian, Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten der Französischen Republik, eröffnet.

Liste der Teilnehmer

Der 166. Bergedorfer Gesprächskreis wird hier auf Storify begleitet.

Fotos:
Ambassade d’Allemagne/Frédéric Brunet (1)
Körber-Stiftung/Frédéric Brunet (2-18)

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