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168. Bergedorfer Gesprächskreis

Europas Zusammenhalt stärken

in Warschau, 21.-23. Juni 2018

Die EU-Osterweiterung im Jahr 2004 markierte einen Meilenstein in der Überwindung der vom Kalten Krieg geprägten Ordnung in Europa. Fast dreißig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs steht der Prozess der europäischen Einigung erneut am Scheideweg: Zwar bemühen sich die Mitgliedstaaten angesichts der kontinuierlich größer werdenden außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen, die sicherheitsrelevanten Strukturen der EU zu verbessern; gleichzeitig offenbaren oftmals widersprüchliche Vorstellungen im Hinblick auf staatliche Souveränität, die innereuropäische Solidarität und die Zukunft der EU, alte und neue Differenzen – nicht zuletzt entlang des überwunden geglaubten Eisernen Vorhangs.

Vor diesem Hintergrund wird sich der 168. Bergedorfer Gesprächskreis vom 21.-23. Juni 2018 der Frage widmen, wie Einheit und Zusammenhalt der EU gestärkt werden können. Können sich die Mitgliedstaaten der Union auf eine gemeinsame Vision für die Zukunft verständigen? Wie weit können Mitgliedsstaaten den Raum für Kompromisse dehnen, ohne den Charakter Europas in Frage zu stellen? Lohnt es sich, das Weimarer Dreieck wiederzubeleben? Und kann die EU eine Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik gestalten, die sowohl nationalen als auch gesamteuropäischen Interessen gerecht wird?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des 168. Bergedorfer Gesprächskreises 35 hochrangige PolitikerInnen und RegierungsbeamtInnen, sowie VertreterInnen von Think Tanks, Wissenschaft und Medien diskutieren.

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