X

169. Bergedorfer Gesprächskreis

China und Europa in einer Weltordnung im Wandel

in Peking, 9.-10. Dezember 2018

Die Präsidentschaft Donald Trumps und das zunehmend angespannte Verhältnis Washingtons zu Brüssel und Peking verlangen nach neuen Impulsen in der Diskussion über den Charakter der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Partnern sind nach wie vor stark – China und die EU nehmen jeweils den zweiten Platz auf der Liste der wichtigsten Handelspartner nach den USA ein –, doch viele Europäer sehen die wachsende internationale Bedeutung Chinas nicht länger nur als Chance, sondern zunehmend auch als wirtschaftliche und politische Herausforderung.

Vor dem Hintergrund einer im Wandel begriffenen Weltordnung werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 169. Bergedorfer Gesprächskreises vom 9.-10. Dezember 2018 kritisch mit der Thematik auseinandersetzen, inwieweit Konkurrenz und Kooperation sich vereinbaren lassen. Sind China und die EU, trotz ihrer zunehmend komplexen Beziehung, in der Lage, gegenwärtige Herausforderungen wie den Klimawandel, maritime Sicherheit und die Instabilität im Nahen und Mittleren Osten gemeinsam anzugehen? Wie werden die Beziehungen zu den USA das Verhältnis zwischen China und der EU beeinflussen? An welcher Stelle gibt es Potential für die Vertiefung politischer und wirtschaftlicher Kooperation? Werden Entwicklungen und Wettbewerb im Bereich Zukunftstechnologien und künstliche Intelligenz eher Innovation befördern oder zu einem »Wettrüsten« führen?

Diese und weitere Fragen werden während des 169. Bergedorfer Gesprächskreises von ca. 35 hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Medien diskutiert. Im Rahmen seiner Reise in die Volksrepublik wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Ehrengast am Gesprächskreis teilnehmen.

to top