Die Idee

Einmal im Jahr bringt das Berlin Foreign Policy Forum einen internationalen Kreis von 250 hochrangigen Politikern, Regierungsvertretern, Experten und Journalisten zusammen, um Kernfragen deutscher Außenpolitik zu erörtern. Das Forum hat sich damit zu einem zentralen Ort für die Diskussion über Deutschlands Rolle in der Welt entwickelt.

Das Forum wurde 2011 aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums der Neugründung des Auswärtigen Amtes nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen und wird in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt veranstaltet.

Das Berliner Forum Außenpolitik verfolgt das Ziel, auch in einer breiteren deutschen und internationalen Öffentlichkeit Interesse für zentrale außenpolitische Themen zu wecken, und wird daher mit einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit unter Einbeziehung der Neuen Medien begleitet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbeziehung der jungen Generation.

Berlin Foreign Policy Forum 2017

Am 5. Dezember 2017 wurden beim Berlin Foreign Policy Forum in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt die wichtigsten außenpolitischen Herausforderungen für Deutschland und Europa diskutiert: Welche Folgen hat die unsichere innenpolitische Lage in Deutschland für Europa? Wie ist der Zustand der transatlantischen Beziehungen? Welche Sicherheitsperspektive haben die Länder in Osteuropa und auf dem Balkan? Welche historischen Lehren aus dem Westfälischen Frieden können zur Konfliktlösung im Nahen und Mittleren Osten beitragen? Wie kann eine militärische Eskalation mit Nordkorea verhindert werden?

Außenminister Sigmar Gabriel eröffnete mit einer Rede das diesjährige Berlin Foreign Policy Forum. Über die Zukunft des europäischen Projekts diskutierten anschließend der EU-Kommissar für die Sicherheitsunion Sir Julian King, der Chef-Korrespondent der New York Times in Europa Steven Erlanger sowie Niels Annen, Mitglied des Deutschen Bundestages, Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments, und der Politikwissenschaftler Dominique Moïsi. In einem Interview mit DER SPIEGEL diskutiert Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kernfragen deutscher und europäischer Außenpolitik.

Auf dem Forum präsentierte die Körber-Stiftung erstmals ihre neue außenpolitische Publikation: THE BERLIN PULSE enthält die Ergebnisse einer neuen repräsentativen Umfrage zu außen- und sicherheitspolitischen Einstellungen der Deutschen – etwa zu einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben oder zu Frankreichs Reformvorschlägen für die EU. Außerdem formulieren bekannte internationale Autoren wie Condoleezza Rice, Jens Stoltenberg und Timothy Garton Ash in Meinungsbeiträgen ihre Erwartungen an die deutsche Außenpolitik. Alle Ergebnisse und Beiträge finden Sie hier: www.theberlinpulse.org.

Desweiteren sprachen auf dem Berlin Foreign Policy Forum u.a. die mazedonische Verteidigungsministerin Radmila Shekerinska, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Russischen Föderationsrats Konstantin Kossatschow, und der ehemalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sowie MdB Michael Georg Link über die Sicherheitsperspektiven der ost- und südosteuropäischen Länder.

Im Anschluss daran debattierten Kenneth R. Weinstein, Präsident des Hudson Institute, und Dr. Nathalie Tocci, Beraterin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini, über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen.

Am Nachmittag wurde über die Fragen, wie eine Stabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens gelingen kann und welche Lehren aus dem Westfälischen Frieden gezogen werden können, diskutiert, unter anderem mit dem iranischen Vizeaußenminister für Bildung und Forschung Seyed Mohammad Kazem Sajjadpour.

Mit einem Panel zum Atomkonflikt mit Nordkorea, an dem u.a. der südkoreanische Präsidentenberater Chung-in Moon, der russische Vizeaußenminister Igor Morgulov sowie die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses in Peking Fu Ying und MdB Roderich Kiesewetter teilnahmen, endete das Berlin Foreign Policy Forum.

Jedes Jahr kommen beim Berlin Foreign Policy Forum 250 hochrangige Politiker, Regierungsvertreter, Experten und Journalisten zusammen. Gut die Hälfte der Teilnehmenden stammt aus dem europäischen Ausland, dem Nahen Osten, Asien und den USA. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 hat sich das Forum zur wichtigsten internationalen Konferenz zu deutscher und europäischer Außenpolitik in Berlin entwickelt.

Video vom Berlin Foreign Policy Forum 2017

Rückblicke

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