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Boy-Gobert-Preis
  • Kurt A. Körber stiftet den Boy-Gobert-Preis auf der Bühne des Thalia Theaters am 6. Juli 1980 (Foto: Archiv Körber-Stiftung)
  • - Meldung

    40 Jahre Boy-Gobert-Preis

    Am 6. Juli 1980 stiftete Kurt A. Körber den Boy-Gobert-Preis. Anlass war die Verabschiedung von Boy Gobert als Intendant des Thalia Theaters. Seitdem verleiht die Körber-Stiftung jährlich den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit dem Ziel, Schauspielerinnen und Schauspieler am Anfang ihrer Laufbahn zu unterstützen.

    Als Schauspieler, Regisseur und Intendant hatte sich Boy Gobert (1925-1986) gänzlich der Bühne verschrieben. Sein Theater war in erster Linie eines der Schauspielerinnen und Schauspieler. Sie standen im Zentrum aller Überlegungen. Immer wieder holte er Nachwuchstalente von kleineren Theatern oder von den Schauspielschulen nach Hamburg.

    Beim letzten Vorhang der Abschlussvorstellung »Faust II« betrat Körber, der mit Boy Gobert befreundet war, die Bühne des Thalia Theaters und verkündete überraschend die Auslobung des Boy-Gobert-Preises für junge, herausragende Schauspielerinnen und Schauspieler auf Hamburgs Bühnen.

    Den ersten Boy-Gobert-Preis bekam 1981 Susanne Lothar († 2012). Seitdem verleiht die Körber-Stiftung jährlich den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit dem Ziel, Schauspielerinnen und Schauspieler am Anfang ihrer Laufbahn zu unterstützen.

    2020 wird der Preis zum 40. Mal verliehen. Angepasst an die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus wird es am 29. November eine feierliche Preisverleihung im Thalia Theater geben. Wer den Preis in diesem Jahr bekommt, wird zum Anfang der kommenden Theatersaison bekannt gegeben.


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