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Boy-Gobert-Preis 2003

Wiebke Puls wird als beste Nachwuchsschauspielerin auf Hamburger Bühnen ausgezeichnet

Wiebke Puls (geb. 1973) vom Deutschen Schauspielhaus erhält den Boy-Gobert-Preis 2003 der Körber-Stiftung für Ihre reife und vielseitige schauspielerische Leistung in den zurückliegenden Jahren. Ihre beeindruckende Wandlungsfähigkeit bewies sie u.a. in den Rollen: »Struwwwelpeter«, »Die Frau vom Meer«, »Push Up 1-3«, »Leonce und Lena«, »Vorher/Nachher«, »Wie es euch gefällt«, »Ein Sturm« und »Hedda Gabler«, wobei sie die Jury auch mit ihren komödiantischen und sängerischen Fähigkeiten überzeugte. Gegenwärtig ist Wiebke Puls als »Olga« in Tschechows »Drei Schwestern« zu sehen.

Wiebke Puls kam im Jahr 2000 zusammen mit ihrem Mann, dem Schauspielhaus-Intendanten Tom Stromberg, nach Hamburg. Ihre schauspielerische Karriere startete sie als 14jähriges Mädchen in einem Musical. An der Berliner Hochschule der Künste absolvierte sie ihre Schauspielausbildung und bekam am Schauspielhaus Hannover ihr erstes Engagement als Rosa Fröhlich in »Professor Unrat« - ihr dortiger Intendant: der jetzige Thalia-Intendant Ulrich Khuon.

Seit 1981 verleiht die Körber-Stiftung jährlich den mit 8.000 Euro dotierten Boy-Gobert-Preis an junge Schauspielerinnen und Schauspieler für besondere Leistungen an den Sprechbühnen der Hansestadt. Das bundesweite Renommee dieser Auszeichnung hat die künstlerische Entwicklung der bisherigen Preisträger, unter ihnen Susanne Lothar, Stefan Kurt, Ulrich Tukur, Stephanie Stappenbeck und Fritzi Haberlandt, gefördert.

Der Preis wurde im Rahmen einer festlichen Matinee am Sonntag, dem 7. Dezember 2003 um 11.00 Uhr im Thalia Theater Hamburg überreicht.

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