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Boy-Gobert-Preis 2012

Julian Greis erhält Boy-Gobert-Preis

Die Körber-Stiftung verlieh Julian Greis den Boy-Gobert-Preis 2012. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung als bester Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen wurde ihm in einer Martinee im Thalia Theater verliehen. Dort ist Greis zudem seit der Spielzeit 2009/2010 festes Ensemblemitglied.

Die Entscheidung für Greis (1983 in Hattingen geboren) fällte die Jury des Boy-Gobert-Preises einstimmig. Ihre Begründung: »Julian Greis ist ein aufrechter Spieler, fair, freundlich und in seiner Sensibilität sehr besonders. Es gibt so viele »coole« junge Männer um die 30 auf deutschen Bühnen, die alles Mögliche locker aus dem Ärmel schütteln. Er ist nicht so. Redlich sensibel und mit der nötigen Scham verteidigt er seine Figuren und stellt sich immer in deren Dienst«.
Von 2003 bis 2006 studierte Greis Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule Stuttgart. 2006 erhielt er für die Rollen in »Merlin oder Das wüste Land« den Einzel- und Ensemblepreis des Schauspieltreffens. 2006 bis 2009 war Greis festes Ensemblemitglied im Schauspielhaus Graz. Greis überzeugte die Jury u.a. als Parzival in »Merlin oder Das wüste Land«.

Die Körber-Stiftung verleiht den Boy-Gobert-Preis seit 32 Jahren mit dem Anliegen, herausragende junge Schauspieler mit dieser Auszeichnung am Anfang ihrer Laufbahn zu unterstützen. Bisherige Preisträger sind u. a. Susanne Lothar, Ulrich Tukur, Martin Wuttke, Maren Eggert und Fritzi Haberlandt.

Foto: Armin Smailovic

Foto: Heji Shin

 

Foto: Armin Smailovic

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