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  • Foto: Claudia Höhne
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    Code Week Hamburg knackt erneut alle Rekorde

    So viele Mitmachangebote zur Code Week Hamburg gab es noch nie! In mehr als 180 spannenden Workshops und Events konnten Kinder und Jugendliche dieses Jahr wieder hamburgweit und mobil Roboter bauen, Computerspiele gestalten oder Apps entwickeln. Fast die Hälfte des Programms fand dieses Jahr erstmals auch digital statt.

    Mit einem bundesweiten Kick-off via Livestream startete Hamburg zusammen mit den neuen Week-Standorte Berlin, Baden-Württemberg, Bonn-Rhein-Sieg und Jena in die Code Week 2020. Weiter ging es in Hamburg mit der Auftaktveranstaltung in einem digitalen Erlebnispark, der Code Week-World. Familien mit Kindern und Jugendliche konnten zahlreiche Hamburger Coding- und Making-Initiativen besuchen, sich zum Programm der kommenden zwei Wochen informieren oder auf dem »Future Playground« gemeinsam den Spielplatz der Zukunft gestalten. Das Angebot wurde von den Hamburger Familien überaus positiv angenommen. Munter und selbstständig erkundeten sie die Code Week-World »zu Fuß«, mit dem Zug oder via Teleportation-Stationen. Die Mitmachangebote in der Welt reichten von Logik-Übungen und interaktiven Quiz über virtuelle Ausstellungen zu abenteuerlichen Labyrinthen. Über den dreistündigen Livestream konnte man auch, ohne aktiv mitzumachen, einen Blick in die Welt werfen und die Initiativen hinter der Code Week kennenlernen.

    Spaß, Kreativität und Teamwork

    In den den darauffolgenden zwei Wochen fanden mehr als 180 spannende Workshops und Mitmachangebote statt, in denen der spielerische Umgang mit Hard- und Software erprobt werden konnte. Durch Künstliche Intelligenz die Meeresverschmutzung bekämpfen, den TikTok Algorithmus knacken oder VR-Brillen basteln: Das vielfältige Programm der Code Week bietet jedes Jahr wieder die Chance, in die Zukunft der digitalen Welt zu blicken. Mehr als 2500 Kinder und Jugendliche hatten die Möglichkeit zu entdecken, wie viel Spaß, Kreativität und Teamwork im Programmieren steckt.

    Von Barmbek bis Wilhelmsburg: Auch die Bücherhallen, die gemeinsam mit der Körber-Stiftung Ausrichter der Code Week Hamburg sind, waren mit knapp 50 Workshops und Events in der ganzen Stadt dabei. Darüber hinaus haben mehr als 35 Initiativen, Schulen, Hochschulen, Kultureinrichtungen und Unternehmen für das bunte Programm der Code Week Hamburg 2020 gesorgt.

    Viele neue Mitmachangebote

    Erstmals gab es auch Mitmachangebote von gleich zwei Hamburger Museen: Die Deichtorhallen und das Museum für Kunst und Gewerbe waren dabei. Bei der Fotografie-Challenge »LOG ME IN« von den Deichtorhallen konnten Teilnehmende über drei Tage erforschen, wie der Klimawandel schon heute visuell zu erkennen ist. Die entstanden Fotos wurden anhand ihrer GPS-Daten zu einer Memory-Map zusammengeführt. Im Museum für Kunst und Gewerbe konnte man in einem spielerischen Workshop Sticker zu den Objekten der Online-Sammlung für Instant Messenger designen.

    Auch Vereine der offenen Kinder und Jugendarbeit waren dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei. Im Mädchentreff Dolle Deerns im Stadtteil Allermöhe konnten Mädchen zum Beispiel ein grundlegendes Verständnis für die Digitalisierung von Alltäglichem entwickeln, indem sie mit dem Minicomputer Calliope selbst Würfeln und Discolichter programmierten.

    Die Code Week Hamburg ist Teil einer europäischen Initiative. Die von der EU ausgerufene Aktionswoche fand erstmals 2013 statt und auch in diesem Jahr drehte sich in ganz Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wieder zwei Wochen lang alles um die spielerische Vermittlung von Code.

    Aftermovie der Code Week Hamburg 2020


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