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Code Week Hamburg erneut bundesweiter Spitzenreiter

Von Volksdorf bis Harburg, von Groß Flottbek bis Billstedt: In mehr als 150 spannenden Workshops und Events konnten Kinder und Jugendliche hamburgweit tüfteln, programmieren und Roboter bauen. So viel Code Week war in Hamburg noch nie! Die Hansestadt wurde damit zum vierten Mal bundesweiter Spitzenreiter.

Apps programmieren, Löten lernen oder Bananen zu Games Controllern umfunktionieren: Mit zahlreichen Mitmachstationen startete am 05.Oktober die Code Week Hamburg 2019 in der Zentralbibliothek am Hühnerposten. Kinder und Jugendliche konnten die Zauberschule Informatik besuchen, eigene Computerspiele entwickeln oder auf einer digitalen Schnitzeljagd mit QR-Codes spielerisch erleben, wie Computer »denken« und »entscheiden«.

In den darauffolgenden zwei Wochen fand mit über 150 Events, Workshops und Angeboten im gesamten Hamburger Stadtgebiet das bisher größte Programm zur Code Week statt. Damit setzte sich die Coding-Stadt Hamburg im bundesweiten Vergleich bereits zum vierten Mal an die Spitze. Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche hatten die Möglichkeit, hinter die Kulissen der digitalen Welt zu blicken und sich im kreativen Umgang mit Hard- und Software zu erproben.

Die Bücherhallen, gemeinsam mit der Körber-Stiftung Ausrichter der Code Week Hamburg, waren mit Workshops und Events an über 20 ihrer Standorte dabei, und ermöglichten, dass Kinder und Jugendliche in allen Bezirken Hamburgs herausfinden konnten, wie viel Spaß, Kreativität und Teamwork im Programmieren steckt. Darüber hinaus haben mehr als 35 Initiativen, Schulen, Hochschulen und Unternehmen für das bunte Ferienprogramm der Code Week Hamburg 2019 gesorgt.

In den zwei Aktionswochen konnten Kinder und Jugendliche beispielsweise im FabLab St. Pauli 3D Animationen coden und an Hauswände projizieren oder mit der Hacker School lernen, wie man eigene Webseiten programmiert. Zum Apps Entwickeln hatte das Hamburger Unternehmen Kühne + Nagel eingeladen. Und wie man eigene Spiele programmieren kann, lernten Kinder ab 8 Jahren in einem Workshop der Bücherhalle Wilhelmsburg. Jeweils eine eigene Soundstation mit Mikrocontrollern und Bleistiften hatten Jugendliche ab 15 Jahren mit der Initiative digitalgeladen und der itemis AG angefertigt.

Nach diesen zwei europaweiten Aktionswochen der Code Week ging es an Hamburgs Schulen noch weiter: Im »Code Week Afterglow« konnten Schülerinnen und Schüler in über 40 Workshops im Unterricht oder in AGs Roboter programmieren, mit Mikrocontrollern Messwerte erfassen oder erste Schritte mit dem Minicomputer Calliope machen.

Hintergrund: Die Code Week Hamburg ist Teil einer europäischen Initiative. Die von der EU ausgerufene Aktionswoche fand erstmals 2013 statt und auch in diesem Jahr drehte sich in ganz Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wieder zwei Wochen lang alles um die spielerische Vermittlung von Code. Im bundesweiten Vergleich war Hamburg in den letzten drei Jahren Code Week-Hauptstadt.


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