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Demografiegipfel der Bundesregierung

Demografischer Wandel – dabei gehe es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Demografiegipfel der Bundesregierung. Vorgestellt wurden die Arbeitsgruppenergebnisse zur Demografiestrategie der Bundesregierung. In der Arbeitsgruppe »Selbstbestimmtes Leben im Alter« war auch die Körber-Stiftung vertreten.

Eingeladen hatte Innenminister de Maizière, vier Bundesminister und Kanzlerin Merkel selbst stellten die Ergebnisse zur Demografiestrategie der Bundesregierung vor. Seit 2012 entwickelten viele Bundesministerien mit Partnern aus den Ländern und Kommunen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in zehn Arbeitsgruppen Vorschläge für die Gestaltung des Demografischen Wandels in Deutschland. In der Arbeitsgruppe »Selbstbestimmtes Leben im Alter« war die Körber-Stiftung durch ihren Vorstandsvorsitzenden Dr. Lothar Dittmer und Karin Haist, Leiterin des Bereichs Gesellschaft, vertreten.

Mit einer guten Botschaft kam die Kanzlerin zum Gipfel: Neueren Prognosen zufolge blieben die Bevölkerungszahlen in Deutschland stabil, allerdings seien die demografischen Herausforderungen dennoch drängend: Immer weniger Erwerbstätige stünden künftig immer mehr Älteren gegenüber. »Eine Bewährungsprobe für unsere sozialen Sicherungssysteme«, so Merkel.Ganz persönlich plädierte sie auch für mehr »Mut zum Alter«: Wenn sich keiner zu seinem Alter bekenne, »kriegt das Alter kein Gesicht«.

Die Vorschläge der Demografiearbeitsgruppen umfassen viele Themengebiete, von  alternsgerechter Gestaltung der Arbeit bis zu Netzwerken als Teil einer Förderpolitik zur Stärkung der Kommunen. In der zeitgleich mit den Arbeitsgruppenergebnissen veröffentlichten demografiepolitischen Bilanz der Bundesregierung wird auch das Netzwerkprogramm »Engagierte Stadt« vorgestellt – als Beispiel nicht nur für die Stärkung kommunaler Infrastruktur und Vernetzung von Engagement, sondern auch als ein Programm, das für die Bundesregierung dafür steht, »verstärkt auf die Kooperation mit starken Akteuren aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft« zu setzen. Die Körber-Stiftung ist der Programmträger der Engagierten Stadt, die gemeinsam vom Bundesfamilienministerium, fünf Stiftungen und einem Unternehmen getragen wird.


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