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Der Steinerne Orientteppich ist »eröffnet«

Gut einen Monat hat die Arbeit am Kunstwerk von Frank Raendchen gedauert. Gemeinsam mit seinem Team und vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern hat der Bildhauer zwei Tonnen Marmorgranulat auf der Wilhelminenbrücke zu feinen Mustern verlegt und versiegelt. Jetzt darf der 27 Meter lange Steinerne Orientteppich betreten werden.

»Frank Raendchen hat nicht nur eine Brücke gebaut, die Stadtteile verbindet, sondern auch eine Brücke, die Traditionen, Kulturen und Menschen miteinander vernetzt. Als direkte Nachbarn erleben wir täglich, wie Menschen auf der Wilhelminenbrücke anhalten, in die Speicherstadt schauen und dabei unwillkürlich mit ihrem Blick am Teppich haften bleiben. Diese Irritation im besten Sinne schafft einen Anlass, im Vorbeigehen innezuhalten und über den Ort zu reflektieren«, sagte Lothar Dittmer, Vorsitzender des Vorstands der Körber-Stiftung, bei der Eröffnungsfeier.

Ursprünglich ermöglicht wurde die Umsetzung des Kunstwerks im Rahmen des Wettbewerbs »Kunst und Kultur in der HafenCity« im Jahr 2005. Nach Restaurierungen in den Jahren 2011 und 2016 erarbeitete Frank Raendchen im Sommer 2019 einen vollkommen neuen Steinernen Orientteppich. Die Körber-Stiftung fördert das Projekt seit 2005. Der Teppich liegt direkt vor ihrem Hauptsitz am Kehrwieder 12.

Weitere Informationen zum Steinernen Orientteppich


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