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Deutscher Studienpreis
  • Johanna Kirchhoff, Studienpreisträgerin 2020 (Foto: David Ausserhofer)
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    Deutscher Studienpreis 2021: 32 Promovierte nominiert

    Arbeitsrechte für Crowdworker oder Medikamentenqualität in Malawi: Diese und 30 weitere Forschungsthemen von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind für den Deutschen Studienpreis 2021 nominiert.

    Der Essenslieferant im grellen Outfit gehört mittlerweile zum Stadtbild vieler Metropolen. Die Anstellungsverhältnisse dieser sogenannten Crowdworker sind jedoch häufig prekär. Der Rechts-wissenschaftler Jan Armin Gärtner hat in seiner Dissertation untersucht, wie sie arbeitsrechtlich geschützt werden und sich digital zusammenschließen können. Mit Patientensicherheit beschäftigt sich die Pharmazeutin Nhomsai Hagen in ihrem Beitrag für den Deutschen Studienpreis. Sie hat die Qualität von Medikamenten, die in Malawi an Mütter verabreicht werden, erforscht und festgestellt, dass ein Großteil mangelhaft war. Ihre Forschung hat zu landesweiten Rückrufen geführt und kann nun Gesundheitseinrichtungen und Aufsichtsbehörden helfen, die Patientensicherheit nachhaltig zu verbessern.

    In der Finalrunde des Wettbewerbs ab Ende Juni präsentieren die Nominierten ihre Forschungen vor der Jury. In den drei Sektionen Sozialwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften sowie Geistes- und Kulturwissenschaften wird jeweils ein Spitzenpreis à 25.000 Euro und zwei zweite Preise in Höhe von 5.000 Euro vergeben. 698 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten in diesem Jahr einen Beitrag eingereicht. Der Deutsche Studienpreis der Körber-Stiftung wird jährlich an Promovierte verliehen, die in ihrer Dissertation gesellschaftlich relevante Themen bearbeitet und handfeste Ergebnisse vorgelegt haben. Schirmherr des Forschungspreises ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

    Nominierte Geistes- und Kulturwissenschaften (PDF)

    Nominierte Sozialwissenschaften (PDF)

    Nominierte Natur- und Technikwissenschaften (PDF)


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