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Shortlist für den Deutschen Studienpreis steht

Auf der Shortlist des Deutschen Studienpreises steht auch eine Chemikerin. Elisabeth Kreidt entwickelte Bausteine für molekulare Nanocodes, die sich zur Datensicherung in Miniaturform eignen. Sie ist eine von 29 Promovierten, die für den Deutschen Studienpreis 2019 nominiert sind.

Die Datenmenge, die jeden Tag produziert wird, wächst exponentiell. Speichermedien für diese Massen an Informationen werden damit zu einer bedeutenden Ressource. Eine innovative Form der Datenspeicherung hat die Chemikerin Elisabeth Kreidt in ihrer Doktorarbeit untersucht. Sie entwickelte Bausteine für molekulare Nanocodes, die sich zur Datensicherung in Miniaturform eignen.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Katharina Neumann setzte sich aus einer anderen Perspektive mit Medien auseinander: Sie analysierte den Einfluss von Medienberichten und islamistischer Propaganda auf die Radikalisierungsprozesse von Menschen, die zu Islamisten werden.

Als zwei von 29 Promovierten sind Kreidt und Neumann mit ihren Beiträgen für den Deutschen Studienpreis 2019 nominiert. 482 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten in diesem Jahr einen Beitrag eingereicht. Schirmherr des Forschungspreises ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

In der Finalrunde des Wettbewerbs konkurrieren die Promovierten um Preisränge für die wichtigsten Dissertationen des Jahres in den Sektionen »Kultur- und Geisteswissenschaften«, »Natur- und Technikwissenschaften« und »Sozialwissenschaften«. Die drei Spitzenpreise sind mit je 25.000 Euro dotiert, in jeder Sektion werden zudem zwei zweite Preise à 5000 Euro vergeben. Die Nominierten präsentieren ihre Beiträge im Juli der Studienpreis-Jury.

Zu den Listen der Nominierten
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