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Dr. Angela Kolbe

Mehr Rechte für Intersexuelle

Etwa jeder zweitausendste Neugeborene in Deutschland ist zweigeschlechtlich. Bislang nehmen Ärzte bei Intersexuellen häufig bereits in den ersten Lebensmonaten sogenannte »geschlechtszuweisende Operationen« vor – eine Praxis, die umgehend verboten werden müsste. Denn die Eingriffe, so Angela Kolbe, verstoßen gegen das Grundgesetz. In ihrer Untersuchung der rechtlichen Stellung Intersexueller geht sie auf juristische und soziologische Grundfragen ein. Ausgehend davon entwickelt die Juristin konkrete rechtspolitische Vorschläge, deren Umsetzung die rechtliche Position und die Lebenswirklichkeit intersexueller Menschen in Deutschland maßgeblich verbessern könnte.

Angela Kolbe (30) hat an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main Rechtswissenschaften studiert. Ihre Promotion fertigte sie im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs »Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnisse. Dimensionen von Erfahrung« an den Universitäten Frankfurt und Kassel an. Zurzeit arbeitet sie als Rechtsreferendarin am Landgericht Frankfurt am Main.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse von Angela Kolbe finden Sie hier (PDF).

Dr. Angela Kolbe
Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

E-Mail angelakolbe@aol.com

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