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Dr. Bengt-Frederik Belgardt

Neuer Therapieansatz für Diabetes mellitus

Übergewicht und Zuckerkrankheit breiten sich in Deutschland geradezu epidemisch aus. Bereits bei acht Prozent der Bevölkerung haben Ärzte Diabetes mellitus (DM) diagnostiziert, schätzungsweise weitere vier Prozent sind erkrankt, ohne es zu wissen. Der Molekularbiologe Bengt-Frederik Belgardt hat nach den Ursachen dieser längst nicht vollständig verstandenen Krankheit geforscht und unter anderem herausgefunden, dass entzündliche »Signalstörungen« im Gehirn für die Entstehung der Zuckerkrankheit verantwortlich sein könnten. Seine Arbeit liefert wichtige Erkenntnisse für einen neuen Ansatz in der Diabetes-Therapie, bei dem entzündungshemmende Wirkstoffe eine wichtige Rolle spielen könnten.

Bengt-Frederik Belgardt (30) studierte Biologie an der Universität zu Köln und promovierte dort am Institut für Genetik, wo er anschließend als Postdoktorand arbeitete. Im Oktober 2011 wechselte er an das Institut für molekulare Systembiologie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich in der Schweiz.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse von Bengt-Frederik Belgardt finden Sie hier (PDF).
Den Originalwettbewerbsbeitrag von Bengt-Frederik Belgardt finden Sie hier (PDF).
Ein kurzes Filmporträt zum Preisträger und seiner Arbeit finden Sie hier.

Dr. Bengt-Frederik Belgardt
Promotion an der Universität zu Köln

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Institute of Molecular Systems Biology
E-Mail Belgardt@imsb.biol.ethz.ch

Foto zum Download (JPG, CMYK, als ZIP-Datei)

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