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Dr. Benjamin Hennig

Ein Atlas der Menschheit im 21. Jahrhundert

Karten bieten den Menschen seit Jahrhunderten Orientierung. Sie werden immer genauer, bilden häufig jedoch nur die Oberfläche der Erde ab. Die globalisierte Welt besitzt noch viele weitere Dimensionen – doch wie können diese visualisiert werden? Dieser Frage ging der Geograf Benjamin Hennig in seiner Dissertation nach. Er entwickelte eine kartografische Methode mit deren Hilfe der physische Raum mit umfangreichen sozial- oder naturwissenschaftlichen Daten verknüpft werden kann. Diese rasterbasierte Kartentransformation ermöglicht das optische Verzerren herkömmlicher Karten. Jeder Rasterzelle wird gemäß einem Indikator (z.B. Bevölkerungsdichte oder Armut) ein Wert zugeordnet, der ihre Größe verändert. Diese Darstellungen machen komplexe Zusammenhänge intuitiv zugänglich und bleiben dabei geografisch präzise.

Benjamin Hennig (34) studierte bis 2005 an der Universität zu Köln Geografie, Soziologie, Verkehrswissenschaften und Bodenkunde auf Diplom. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geografischen Institut der Universität tätig. Für seine Promotion wechselte er 2008 an das Department of Geography der University of Sheffield, wo er ein Promotionsstipendium des Leverhulme Trust erhielt. Seit Abschluss der Promotion im September 2011 forscht er als Research Associate an der University of Sheffield zu Armut und sozialer Ungleichheit in London.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse von Benjamin Hennig finden Sie hier (PDF).
Den Originalwettbewerbsbeitrag von Benjamin Hennig finden Sie hier (PDF).
Ein kurzes Filmporträt zum Preisträger und seiner Arbeit finden Sie hier.

Dr. Benjamin D. Hennig
Promotion an der University of Sheffield

University of Sheffield
Department of Geography
Telefon +44 7955 859262
E-Mail b.hennig@sheffield.ac.uk

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