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Dr. Karl Sebastian Mandel

Winzige Magnetteilchen reinigen Wasser und gewinnen Rohstoffe zurück

Schwermetalle und Phosphate verschmutzen Gewässer. Aber zugleich steckt im Phosphat kostbarer Rohstoff für die Düngung von Äckern. Der Geo- und Materialwissenschaftler Karl Sebastian Mandel entwickelte kleine Spezialpartikel, die sich im Abwasser gezielt mit den enthaltenen Schad- und Wertstoffen verbinden und anschließend mit einem Magneten herausziehen lassen. So wird nicht nur das Wasser gereinigt und dekontaminiert, sondern auch die auf diese Weise recycelten Rohstoffe können in der Industrie wiederverwendet werden. Die Reinigungspartikel selbst können danach erneut zum Einsatz kommen. Mandel leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen.

Karl Sebastian Mandel studierte von 2005 bis 2008 Geowissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität sowie der Technischen Universität München und von 2008 bis 2010 Materialwissenschaften an der Universität Ulm und der University of Oxford (UK). Anschließend promovierte er zu »Superparamagnetic Nanocomposite Particles for Water Purification and Resources Recovery« an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Seit Oktober 2013 ist er Leiter des Bereichs »Partikeltechnologie und Grenzflächen« am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung in Würzburg.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse von Karl Sebastian Mandel finden Sie hier (PDF).
Den Originalwettbewerbsbeitrag von Karl Sebastian Mandel finden Sie hier (PDF).
Ein kurzes Filmporträt zum Preisträger und seiner Arbeit finden Sie hier.

Karl Sebastian Mandel

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Telefon +49 · 931 · 410 04 02
E-Mail karl-sebastian.mandel@isc.fraunhofer.de

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