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Die Preisträger des Deutschen Studienpreises 2016

Dr. Tom Pleiner

Überplanung von Infrastruktur – Umfeld- und Umweltbelange in der Energiewende

Wie für die Energiewende erforderlichen Anpassungen des Stromnetzes umweltschonend umgesetzt werden sollen, ist noch unklar. Der Jurist Tom Pleiner hat ein Konzept entwickelt, dass vorrangig den Ausbau bestehender Stromleitungen und –trassen vorsieht. Dadurch könnten der Umstrukturierungsprozess beschleunigt und die Neubeanspruchung von Freiflächen gesenkt werden. weiter

Dr. Astrid Séville

Die Rhetorik von Alternativlosigkeit und Sachzwang – Warum wir eine demokratische Sprache brauchen

Politiker rechtfertigen Entscheidungen gerne mit dem Hinweis, sie seien alternativlos. Margaret Thatcher, Tony Blair und Gerhard Schröder haben sich der TINA-Rhetorik (»There is no alternative«) bedient, um Handlungen, Reformen oder den allgemeinen Regierungskurs zu legitimieren. Astrid Séville untersuchte in ihrer Dissertation die politische Funktion von TINA und ihre Auswirkung auf die Demokratie. weiter

Dr. Elisabeth Wilhelm

Haptischer Schlüssel zur Digitalen Welt – Entwicklung kostengünstiger, großflächiger Brailledisplays für ein inklusives Internet

Sehgeschädigten und blinden Menschen bleibt die Welt der digitalen Grafiken und Bilder größtenteils vorenthalten. Mit dem von Elisabeth Wilhelm entwickelten haptischen Monitor könnte sich dies ändern. In ihrer Dissertation entwickelte sie ein kostengünstiges, grafikfähiges Brailledisplay im DIN A4-Format. weiter

Die zweiten Preise

Sechs weitere Nachwuchsforscherinnen und -forscher werden in diesem Jahr mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. weiter

Ergebnisbroschüre Deutscher Studienpreis 2016
zum Download (PDF)

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