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Deutschland besser machen
   

Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt

Die Zukunft von Städten zu gestalten ist das Ziel von »Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt«. Die Initiative bringt Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie Bürgerinnen und Bürger zusammen. Gemeinsam entwickeln sie deutschlandweite Zukunftsszenarien und Visionen. Diese Szenarien werden in Tischgesprächen mit Menschen vor Ort für ihre Stadt aufgegriffen und Lösungen für eine bessere Zukunft erarbeitet.

Innerhalb eines Jahres nehmen bis zu zehn Städte an »Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt« teil. Dabei soll ein breites Netz von Städten entstehen, die gemeinsam Visionen für eine nachhaltige Zukunft partizipativ mit ihren Bürgerinnen und Bürgern entwickeln. Die Initiative arbeitet mit zwei besonderen Beteiligungsformaten: der Entwicklung von Zukunftsszenarien und breiten Bürgerdialogen in Form von Tischgesprächen. Jede teilnehmende Stadt durchläuft dabei einen Prozess aus fünf Meilensteinen:

  • In der Auftaktphase wird die Initiative innerhalb der Städte vorgestellt. Mit der Unterstützung der jeweiligen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister werden lokale Fokusgruppen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft gebildet, die das Vorhaben innerhalb ihrer Stadt aktiv begleiten und deutschlandweite Zukunftsszenarien entwerfen.
     
  • Zentral für die Initiative sind Partizipation und das Zusammenbringen von Menschen an einen Tisch. Auf der Online-Plattform können sich Bürgerinnen und Bürger zu Tischgesprächen verabreden und Wünsche für eine bessere Zukunft ihrer eigenen Nachbarschaft äußern und diskutieren. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden von der jeweiligen Fokusgruppe aufgenommen und in den großen Prozess der deutschlandweiten Szenarioentwicklung eingespeist.
     
  • Die erarbeiteten Szenarien stecken zunächst den allgemeinen Denkrahmen für Fragen einer nachhaltigen Entwicklung der teilnehmenden Städte ab. Um den jeweiligen Ausgangslagen und Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen und eine fundierte Grundlage für die nachfolgenden Bürgerdialoge zu schaffen, werden die Ergebnisse der Szenario-Workshops im Rahmen einer Transferphase städtespezifisch und individuell eingeordnet.
     
  • In einer zweiten Beteiligungsphase mit Tischgesprächen werden die Visionen und Zukunftsthemen von Bürgerinnen und Bürgern in den beteiligten Städten aufgegriffen und diskutiert sowie konkrete Zukunftsprojekte in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Zivilgesellschaft abgeleitet und initiiert.
     
  • Im Rahmen des letzten Meilensteins finden in jeder Stadt Abschlussveranstaltungen statt. Die Veranstaltungen bieten eine Gelegenheit für Rückblicke auf die Erfahrungen und Ergebnisse des Prozesses. Dabei sollen auch mögliche Schritte zur Realisierung der Szenarien vorgestellt und diskutiert werden. Vor allem soll aber auch die Zusammenarbeit des vergangenen Jahres in einem ansprechenden Rahmen gewürdigt und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft gefeiert werden.

Die Initiative Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt wird mit der Unterstützung des Deutschen Städtetages durchgeführt. Sie beruht auf den umfassenden Erfahrungen aus Meine Stadt besser machen.

Die Tischgespräche

Wenn es um die eigene Stadt geht, haben die Bewohnerinnen und Bewohner die Expertise. Was brauchen die Nachbarschaften, um nachhaltiger und zukunftssicherer zu werden? Wie können Zusammenhalt und Wertschätzung in den Quartieren gefördert werden? Welche Aktionen und Projekte wollten die Bürgerinnen und Bürger schon immer mal für eine bessere Zukunft ihrer Stadt initiieren?

Auf www.deutschlandbessermachen.de können sich alle Interessierten der teilnehmenden Städte zu digitalen und analogen Tischgesprächen, ob im Park, im Café oder eigenem Garten, rund um die Zukunftsfähigkeit und Steigerung der Lebensqualität innerhalb ihrer Stadt und Nachbarschaft anmelden und verabreden – entweder als Gastgeberin und Gastgeber oder Teilnehmerin und Teilnehmer. In Gruppen mit bis zu maximal neun Personen werden hier angeleitet oder frei zum einen Beiträge für die Zukunftsvisionen entwickelt und wichtige Einflussfaktoren gesammelt, die den übergreifenden Szenarioprozess bereichern. Zum anderen können alle zukunftsrelevanten Themen rund um die Nachbarschaft diskutiert werden. In einer zweiten Runde der Tischgespräche werden dann konkrete Zukunftsszenarien für die eigene Stadt diskutiert und Projekte, die Weichen für eine bessere Zukunft stellen, initiiert.

zu den Tischgesprächen

Teilnehmende Städte

Die Körber-Stiftung lädt mit Unterstützung des Deutschen Städtetages Städte und ihre Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zur Teilnahme an Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt ein. In drei Jahren in Folge, können je Jahr bis zu zehn Städte an der Initiative als lokales Vorhaben teilnehmen und Teil eines großen Netzwerkes und Zukunftsprozesses werden.

In Kürze werden hier die teilnehmenden Städte 2021/2022 bekannt gegeben.

Kontakt

Sven Tetzlaff
Leitung Bereich Demokratie, Engagement, Zusammenhalt

+49 • 40 • 80 81 92 - 144
tetzlaff@koerber-stiftung.de

Natalia Brühl
Programm-Managerin
Deutschland besser machen; Forum Offene Stadt; Meine Stadt besser machen

+49 • 40 • 80 81 92 - 225
bruehl@koerber-stiftung.de

Hannes Hasenpatt
Programmleiter
Demokratie

+49 • 40 • 80 81 92 - 158
hasenpatt@koerber-stiftung.de

Martin Larsson
Programm-Manager
Meine Stadt besser machen

+49 • 40 • 80 81 92 - 157
larsson@koerber-stiftung.de

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