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Die prekäre Situation von Whistleblowern in Deutschland

Simon Gerdemann, Preisträger des Deutschen Studienpreises 2018, legt in einem Artikel in der Tageszeitung »taz« die deutsche Rechtssituation für Whistleblower dar und zeigt, wie wenig sich diese auf die Judikative verlassen können. Auch seien öffentliche Stellen, an die sie sich wenden und auf Schutz hoffen können, hierzulande rar.

Für Whistleblower sieht es schlecht aus in Deutschland – zu diesem Urteil kommt der Jurist Simon Gerdemann nicht nur in seiner Dissertation, mit der er den Zweiten Preis des Deutschen Studienpreises der Körber-Stiftung 2018 erhalten hat. Während man bei diesem Thema schnell an Edward Snowden und die USA denkt, schildert Gerdemann in der »taz – Die Tageszeitung« anhand von Fällen in Deutschland, wie unbefriedigend die Rechtslage hierzulande ist und welche Risiken Whistleblower deswegen eingehen: von beruflicher Herabstufung, dem Verlust des Arbeitsplatzes bis hin zur branchenweiten Ächtung, ohne auf den Schutz des Gesetzes vertrauen zu können. Brandaktuell ist das Thema aufgrund eines Richtlinienvorschlags der Europäischen Kommission zur Neuordnung des Whistleblowing-Rechts.  Ausführlich beschreibt Gerdemann deshalb, welche Prozesse in Gang gebracht werden müssen, damit »Akte der Zivilcourage in Deutschland nicht länger verpasste Chancen für unsere Gesellschaft sind«.

Zum  »taz«-Artikel
Der Wettbewerbsbeitrag zum Deutschen Studienpreis
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