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Die Stasi im Westen

Der Herbst `89 hat alles verändert und war für die meisten DDR-Bürger Ausgangspunkt einer häufig quälenden Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Was aber geht das eigentlich die westdeutschen Bürgerinnen und Bürger an?

Zwischen Hamburg und der DDR herrschten rege Handelsbeziehungen. Zwei Mal im Jahr trafen sich ost- und westdeutsche Händler auf der Leipziger Messe und schlossen Geschäfte ab, die zuweilen auch für BRD-Firmen überlebenswichtig waren. Kalter Krieg und ideologische Differenzen zwischen DDR und BRD spielten für die Geschäfte keine Rolle. Ein großer Fundus an Stasi-Akten belegt: Auch bundesdeutsche Firmen und Kaufleute, Politiker und Familien waren Täter, Opfer und Profiteure. Darüber diskutierten am 17. November die Wissenschaftlerin Daniela Münkel, der ehemalige Hamburger Wirtschaftssenator Volker Lange und der frühere DDR-Bürgerrechtler Jörn Mothes im KörberForum. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem NDR moderierte Lena Gürtler.

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