X
   
Aktuelles

Meldung

Digitales Lernen mit Calliope Mini an 20 Hamburger Pilotschulen

Das Angebot der Initiative AppCamps und der Körber-Stiftung, den Minicomputer »Calliope Mini« an zehn Pilotschulen einzuführen, stößt in Hamburg auf großes Interesse. Knapp 70 Lehrkräfte aller Schulformen hatten sich beworben. Die Körber-Stiftung fördert nun doppelt so viele Schulen wie ursprünglich geplant.

Unter den geförderten Schulen sind 10 Grundschulen, 5 Stadtteilschulen und 5 Gymnasien. Schon im aktuellen Schuljahr soll es losgehen. Der Calliope Mini soll Schülerinnen und Schülern ab der 3. Klasse einen spielerischen Zugang zur digitalen Welt eröffnen und Grundlagen der Programmierung vermitteln. Ab April erhalten die geförderten Schulen neben einem kostenlosen Klassensatz der Minicomputer ausführliche Unterrichtsmaterialien, Schulungen für Lehrkräfte und weitere Unterstützung.

Der Einsatz ist in allen Fächern denkbar und möglich, weil die Einbindung in den Unterricht über Themen erfolgt. In Kunst lässt sich beispielsweise etwas zum Thema Farbenlehre, in Geografie ein Stadt-Land-Fluss-Spiel oder für den Sportunterricht ein Rundenzähler programmieren. Programmierkenntnisse sind für Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrkräfte nicht Voraussetzung. Das Unterrichtsmaterial ist auf bis zu vier Doppelstunden angelegt. Jeweils zu zweit können die Kinder mit Hilfe einer grafischen Programmiersprache selbstständig und im eigenen Tempo verschiedene Anwendungen entwickeln. So lernen sie in ersten Schritten, wie Computer funktionieren und wie man sie programmieren kann.

Julia André, die bei der Körber-Stiftung das Fokusthema »Digitale Mündigkeit« leitet, zeigt sich überzeugt: »Wir wollen in Hamburg den Fehler vermeiden, dass Geräte an die Schulen kommen, die keiner nutzt, weil die didaktischen Konzepte fehlen. Daher setzen wir den Calliope Mini ganz bewusst nur mit den zugehörigen Lehrmaterialien, wie zum Beispiel Lernkarten und Kurzvideos, ein und bieten gleichzeitig für die Lehrkräfte maßgeschneiderte Schulungen an. Diese Vorgehensweise hat sich bereits bei anderen Aktivitäten von App Camps bewährt.« 


to top