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    eCommemoration Campus »Beyond the Crisis« startet

    Wie gehen wir als Individuen und Gesellschaften mit den Herausforderungen der globalen Corona-Pandemie um? Kann ein Blick auf vergangene Krisen helfen, mit den gegenwärtigen besser umzugehen?

    Weltweit erfahren wir, wie Corona nicht nur unsere Gegenwart massiv beeinflusst, sondern auch unsere Zukunft prägen wird, denn sie scheint alle Bereiche zu durchdringen. Dieser Situation widmen sich über 40 junge Europäerinnen und Europäer im Alter von 16 bis 25 Jahren aus 16 Ländern bei dem diesjährigen grenzüberschreitenden Angebot für EUSTORY Preisträger. Dabei nutzen die Teilnehmenden wie in den vergangenen Jahren Geschichte als Labor für internationale Verständigung. Aber wie kann ein solches Labor in Zeiten von coronabedingten Reisebschränkungen und Abstandsgeboten funktionieren? Im Rahmen des eCommemoration Campus 2020 kommen die Teilnehmenden digital zusammen und werden in drei grenzüberschreitenden Workspaces historische Krisen aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeiten.

    Dabei stehen nicht nur unterschiedliche historische Krisenerfahrungen im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Krisen verschiedene Lebensbereiche und Gruppen betreffen: Im Workspace »Home During Crisis - Stories of Losing, Leaving and Finding a Home« werden die Teilnehmenden sich mit multimedialem Storytelling der Frage annähern, wie der Ort »Home«, Zuhause, Dreh- und Angelpunkt von Krisen werden kann: als sicherer Ort und Rückzugsmöglichkeit, als einengender oder bedrohlicher Raum, aber auch der komplette Verlust des Zuhauses.

    In Kooperation mit dem War Childhood Museum aus Sarajevo geht es im Workspace » Childhood During Crisis - Growing up in Difficult Times« darum, sich einer besonders von Krisen betroffenen Gruppe zuzuwenden und die Erfahrungen von Kindern in Krisen in einer virtuellen Ausstellung zu verarbeiten.

    Im dritten Workspace » Hope in Difficult Times - How to Cope with Crises?« werden die Teilnehmenden sich mit dem Ansatz des konstruktiven Journalismus der Frage widmen, wie Individuen und Gesellschaften mit Krisen umgehen und wo Krisen vielleicht sogar als Katalysatoren für Innovation sein können.

    Mit dem eCommemoration Campus 2020 »Beyond the Crisis« werden die Teilnehmenden neue, interaktive und partizipative Formen der Erinnerungskultur erarbeiten und die vielen digitalen Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nutzen. Neben virtuellen Gruppenräumen, sogenannten flipped classrooms, auf dem EUSTORY History Campus werden die Teilnehmenden bei Videokonferenzen zusammenkommen, digitale Arbeitsmethoden erlernen, ihre digitalen Fertigkeiten vertiefen und Training im modernen Storytelling erhalten. Bei Community Events steht bei informelleren Begegnungen interkulturelles Lernen im Mittelpunkt. Ab Dezember werden die digitalen Arbeitsergebnisse der drei eCommemoration Campus Workspaces für alle frei zugänglich sein.

    Mehr Infos zum eCommemoration Campus gibt es hier.


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