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History & Politics – Podcasts zu Geschichte und Politik

Über die Verbindungen zwischen Gestern und Heute informiert History & Politics, der Audio-Podcast der Körber-Stiftung zu Geschichte und Politik.

Die Folgen des Zerfalls der Sowjetunion und des Ende des Kalten Krieges vor drei Jahrzehnten wirken bis heute nach. Zusammen mit der bildenden Künstlerin Katharina Roters fragen wir, welche Impulse eigentlich die Kunst für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit schwieriger Vergangenheit setzen kann. Katharina Roters gibt entlang einiger ihrer künstlerischen Projekte Einblicke in die Erinnerungskulturen von Deutschland, Ungarn und Armenien.

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Der Sinologe Klaus Mühlhahn spricht in der aktuellen Folge des History & Politics Podcasts über die innere und äußere Zerrissenheit Chinas und die Rolle des Landes in der Entstehung des globalen Kapitalismus.
Welche Bedeutung haben Fremdherrschaft und Demütigungen in der Vergangenheit für China heute? Wie lautet das chinesische Wort für »nationale Scham«, und was hat das unter Umständen mit der neuen Seidenstraße zu tun? Wie lässt sich der Drahtseilakt zwischen Öffnung und Isolation, der China bis heute prägt, historisch verorten?
Diese Folge ist der erste Teil der neuen Podcast-Serie “Das Imperium schlägt zurück”. In diesem Themenschwerpunkt schauen wir auf die Nach- und Nebenwirkungen imperialer Vergangenheiten.

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Beinahe unbemerkt sind fünfzig Jahre seit dem Kniefall von Warschau und dreißig Jahre seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vergangen – beide bedeutende Wegmarken einer Versöhnungspolitik, die Deutschland und Polen gestärkte Rollen innerhalb Europas ermöglichte. Der Historiker Krzysztof Ruchniewicz erläutert, wie der Dialog das Verhältnis beider Nachbarn stärken kann: Von einer Überwindung der aktuellen politischen Irritationen bis zu gemeinsamen Zukunftsprojekten wie dem geplanten Polendenkmal in Berlin.

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Der Autor und Politikwissenschaftler Jens Siegert spricht über die Schatten der Vergangenheit in den deutsch-russischen Beziehungen und darüber, ob Russland ein historisch erworbenes Recht darauf hat, eine Großmacht zu sein.

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In Belarus demonstriert die Bevölkerung seit August 2020 für demokratische Reformen. Regierung und Behörden gehen massiv gegen die Proteste vor und der Rest Europas bleibt überwiegend in der Rolle des Zuschauers. Die belarussische Philosophin Olga Shparaga spricht über die Ziele der Protestbewegung, welche Rolle nationale Symbole und die belarussische Geschichte für die Demokratiebewegung spielen und welche Unterstützung die Menschen in Belarus von europäischen Nachbarn brauchen.

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Die Verwicklung der Hohenzollern, insbesondere des Kronprinzen Wilhelm von Preußen, in die Etablierung der NS-Diktatur steht im Mittelpunkt einer Forschungskontroverse und öffentlichen Auseinandersetzung, die als bedeutendster geschichtspolitischer Konflikt Deutschlands in der Gegenwart gilt. Was ist der Hintergrund der heutigen Entschädigungsforderungen des Hauses Hohenzollern? Welche Rolle hatte der Adel in der Etablierung des Nationalsozialismus in der Zwischenkriegszeit? Und in welchem Spannungsverhältnis stehen die Verstrickungen des Adels zum späteren Widerstand rund um die Attentäter vom 20. Juli 1944? Darüber spricht der Historiker Stephan Malinowski in der neuen Folge des History & Politics Podcasts.

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Unter welchen Bedingungen konnten Jüdinnen und Juden nach dem Zweiten Weltkrieg im Land der Täter ihr Leben wieder aufbauen und wie hat sich das Zusammenleben zwischen ihnen und der deutschen Mehrheitsgesellschaft seither verändert? Wie sehr ist jüdisches Leben heute in Deutschland heute durch Antisemitismus und rechte Hasskriminalität bedroht? Und welche Chancen gibt es, dass Jüdischsein trotz der notwendigen Erinnerung an nationalsozialistischen Verfolgungs- und Gewaltgeschichte in Deutschland irgendwann einmal gelebte Normalität werden kann? Darüber spricht die Historikerin Miriam Rürup in der neuen Folge des History & Politics Podcasts.

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Was haben »Kaiserproklamation« und die Gründung des Deutschen Reiches im Spiegelsaal von Versailles 1871 mit den deutsch-französischen Beziehungen heute zu tun? Wie sehr trägt das Bild von der Freundschaft der ehemaligen »Erbfeinde« und vom »deutsch-französischen Motor« in der Europäischen Union aktuell noch? Und warum geht es neben Emotionen zwischen Berlin und Paris auch immer um politisches Kalkül? Darüber spricht der Historiker Jörn Leonhard in der neuen Folge des History & Politics Podcasts.

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Joachim Telgenbüscher, Ressortleiter Geschichte beim Verlag Gruner & Jahr, spricht über die Chancen, Besonderheiten und Herausforderungen von Geschichtsvermittlung im digitalen Raum. Zudem erörtert er, wie viel Kürze komplexe Zusammenhänge vertragen und wie wir damit umgehen, wenn historische Fakten verdreht und instrumentalisiert werden.

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Tatjana Tönsmeyer über NS-Besatzungspolitik in Europa im Zweiten Weltkrieg und über die Frage, inwieweit das Gedenken daran die Brücke für ein gemeinsames europäisches Erinnern bildet oder Opferkonkurrenzen fördert.

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Über die Geschichte(n) Schwarzer Menschen in Deutschland wissen wir immer noch zu wenig: Mit der Kommunikationssoziologin Natasha A. Kelly sprechen wir im neuen History & Politics Podcast über die historischen Wurzeln und strukturelle Verankerung des Rassismus von der Kolonialzeit bis heute und natürlich auch über aktuelle Diskurse wie sie unter anderem von der Black Lives Matter-Bewegung angestoßen werden. Dabei geht es auch um den Rassismus dem Schwarze Deutsche ausgesetzt sind und waren.

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In der Corona-Krise wurde deutlich: Sport nimmt eine wichtige Rolle für die Gesellschaft ein. Wie war die Beziehung von Sport und Gesellschaft in der Geschichte? Und wie haben sich politische Regime den Sport für ihre Ideologien zunutze gemacht und wie geschieht dies heute noch? Welche Körperbilder gibt es und wie haben sich Geschlechterrollen im Sport abgebildet? Darüber spricht die Sporthistorikerin Sandra Günter im neuen History & Politics Podcast.

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Staaten verschulden sich seit jeher, um ihre Aufgaben zu finanzieren. Doch: Welche Schulden gelten als legitim? Wer kann das entscheiden? Und: Wie werden diese zurückgezahlt? Fragen die uns durch die Corona-Krise wieder verstärkt beschäftigen, auch durch die Diskussion um eine Vergemeinschaftung von Schulden in der Europäischen Union. Darüber spricht die Historikerin Stefanie Middendorf im neuen History & Politics Podcast.

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Wie »anders« ist Großbritannien im Vergleich zu Kontinentaleuropa? Welches Geschichtsverständnis steht hinter dem Konzept des »Global Britain«, das die Diskussionen rund um den Brexit bis heute prägt? Und was sagen historische Vorbilder über das Selbstverständnis aktueller britischer Politikerinnen und Politiker aus? Darüber spricht die Historikerin und Großbritannien-Kennerin Helene von Bismarck im neuen History & Politics Podcast.

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Aleida Assmann, renommierte Kulturhistorikerin und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, spricht im neuen Podcast des Bereichs Geschichte und Politik über Europa im Krisenmodus. Mit Blick auf die Geschichte der EU analysiert sie Quellen für den europäischen Zusammenhalt ebenso wie aktuelle Bruchlinien und erklärt, warum es dringend einen neuen Nationenbegriff braucht

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Birte Förster über Geschlechterrollen und Geschlechtergerechtigkeit in historischen Krisenzeiten und ob die Corona-Krise zu einem Rückschritt in der Aufteilung häuslicher Care-Arbeit geführt hat

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Till van Rahden über Geschichte und Gegenwart gelebter Demokratie in Deutschland und über die Corona-Pandemie als gesellschaftliche Herausforderung

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Elke Gryglewski über aktuelle Herausforderungen des Umgangs mit der Geschichte des Nationalsozialismus

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Frank Uekötter über historische Gesetzmäßigkeiten im Umgang mit Pandemien und über Handlungsspielräume von Gesellschaften und Politik angesichts abstrakter Herausforderungen

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Mary Elise Sarotte über die Osterweiterung der NATO, das Zerwürfnis zwischen Russland und dem Westen die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

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Werner Plumpe über Wirtschaftskrisen von 1929 und 2008 und die Zukunftsfähigkeit des Kapitalismus  

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Ilko-Sascha Kowalczuk über den langwierigen Prozess der Deutschen Wiedervereinigung

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Claudia Weber über den Hitler-Stalin-Pakt und den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

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Jason Stanley über Faschismus damals und heute

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Philip Murphy über das Commonwealth und Kolonialgeschichte

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Hedwig Richter über demokratische Bewegungen und Wahlen

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David Ranan über aktuelle Israelkritik und historischen Antisemitismus

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Eckart Conze über Europas Sicherheit und Bündnispolitik im 20. Jahrhundert

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