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    Edition Körber: Frischer denken – seit 25 Jahren

    Seit einem Vierteljahrhundert beteiligen wir uns aktiv an Debatten über die Zukunft unserer Gesellschaft: Wir greifen Themen der Zeit auf, spüren persönlichen Geschichten nach, geben Impulse für persönliches Engagement – und machen Bücher, die zur Sache gehen.

    Wir haben Grund zu feiern! 25 Jahre Edition Körber – das heißt vor allem 25 Jahre perspektivenreiche Auseinandersetzung mit den Themen, die die Körber-Stiftung bewegen. Im Jahr 2021 bedeutet das: Anfang Juni ist unsere jüngste Veröffentlichung, das Buch von Markus Gabriel und Gert Scobel über eine Ethik in Krisenzeiten, erschienen. Und wenn in den ersten Ländern die Sommerferien beginnt bei uns die Hochphase des Lektorats. Denn die Branche bereitet sich auf die Frankfurter Buchmesse vor, die hoffentlich wieder als Präsenzveranstaltung möglich ist. Highlights des Herbstprogramms werden unter anderem ein Buch über Aktivismus von Raúl Krauthausen und eine sarkastische Analyse des unterschwelligen deutschen Rassismus von Ozan Zakariya Keskinkılıç sein.

    Zu solch meinungsstarken Büchern bekannter Autorinnen und Autoren war es aber ein ganz schön langer Weg. »Angefangen haben wir vor 25 Jahren mit Ergebnisbänden zu Tagungen und Symposien der Körber-Stiftung – die Themen meist fachlich, die Reichweite begrenzt«, erinnert sich Verlagsleiter Bernd Martin. Aber schnell wurde klar: Mit den klugen Köpfen der Körber-Stiftung im Rücken kann ein Buchverlag viel mehr erreichen! Aus dem Projekt »USable« entwickelte sich die erfolgreiche Reihe »Amerikanische Ideen in Deutschland«, die zum Beispiel das Konzept der Career Center in Deutschland erst richtig bekannt machte. »Und die guten Kontakte der Kolleginnen und Kollegen im Bereich Internationale Politik öffneten uns den Zugang zum Schweizer Publizisten Roger de Weck, mit dem wir die Reihe ›Standpunkte‹ herausgegeben haben: prononcierte außenpolitische Analysen, die der Edition Körber nicht zuletzt in der Presse viel Aufmerksamkeit brachten«, erläutert Martin.

    Klare Thesen, starke Meinungen und gute Argumente

    Die ›Standpunkte‹ stellten einen Wendepunkt dar: weg vom Berichtswesen hin zum Thesenbuch einzelner, auch bekannter Autorinnen und Autoren. Der Schweizer Kinderarzt und »Babyjahre«-Autor Remo Largo hat ebenso ein Buch für uns geschrieben wie der Politikwissenschaftler Herfried Münkler. Mit dem Philosophen Julian Nida-Rümelin haben wir schon vier Bücher realisiert, und die Menschenrechtsaktivistin Irina Scherbakowa diskutierte mit dem Historiker Karl Schlögel über den »Russland-Reflex«.

    Hat das Verlagsprogramm zu Beginn die Projektarbeit der Körber-Stiftung direkt widergespiegelt, entwickelte es sich im Laufe der Jahre zu einer Art vielseitigem Kommentar. So entstanden erfolgreiche Sachbücher, die die Themen der operativen Stiftungsarbeit auf vielfältige Weise vertiefen: Demokratie, Kulturvermittlung, Alter oder auch profundes Wissen über andere Länder. Verlagsleiter Martin: »Klare Thesen, starke Meinungen und gute Argumente bieten die Chance auf einen Blickwechsel und die Möglichkeit, die eigene Sicht auf die Dinge zu finden oder zu schärfen.«

    Gern hätten wir mit Markus Gabriel und Gert Scobel und mit unseren Leserinnen und Lesern bei der letzten Buchvorstellung dieser Saison im KörberForum auf das Jubiläum angestoßen – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

    Behalten Sie bis dahin unseren Instagram-Account im Auge. Ab 10. Juni stellen wir hier 25 Wochen lang jeden Donnerstag einen Bestseller aus 25 Jahren Verlagsgeschichte vor!

    zur Edition Körber bei Instagram


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