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Meldung

Bundesministerin Giffey besuchte die Engagierte Stadt Zwickau

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat im Rahmen ihrer Sommerreise Zwickau besucht – eine von 50 Städten und Kommunen, die am Gemeinschaftsprogramm »Engagierte Stadt«, gefördert vom Familienministerium sowie sechs Stiftungen, darunter die Körber-Stiftung, teilnehmen.

Der Besuch im Mehrgenerationenhaus Zwickau bot Ministerin Giffey die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie das Programm die Voraussetzungen bürgerschaftliches Engagement stärkt und so für besseren Zusammenhalt und höhere Lebensqualität sorgt. Susanne Hartzsch-Trauer, die lokale Projektkoordinatorin der Engagierten Stadt Zwickau, freute sich besonders, dass Ministerin Giffey auch ihre Wirkstätte besuchte. »Es ehrt uns natürlich, und wir verstehen es auch als Wertschätzung unserer tollen Arbeit und des Programms 'Engagierte Stadt'«.

Die Stipvisite der Ministerin begann mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Danach begleiteten Oberbürgermeisterin Pia Findeiß und Susanne Hartzsch-Trauer die Ministerin auf einem Stadtspaziergang, der schließlich am Mehrgenerationenhaus Zwickau endete. Dort informierte sie sich, wie die enge Koordination und Zusammenarbeit der engagementfördernden und -tragenden Akteure vor Ort funktioniert, welche Strategie die Partner vor Ort für die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements aus einem Guss verfolgen und wie das Netzwerk regelmäßig aktiviert werden kann.

Konkret wurde dies beispielsweise bei der Präsentation der neuen Nachbarschaftszeitung »Grenzenlos für Zwickau«, die von Geflüchteten mitentwickelt wurde und die von der Vernetzungsarbeit im Rahmen des Programms »Engagierte Stadt« profitierte. Die Ministerin zeigte sich sehr interessiert an den fassbaren Ergebnissen, wie Susanne Hartzsch-Trauer betont: »Frau Giffey hat sich auch immer nach der Wirkung ihrer Förderprogramme erkundigt – das ist nicht selbstverständlich. Auch ihr Mitarbeiterteam war vor und während ihres Aufenthalts an Einschätzungen und Vorschlägen ‚von der Basis‘ interessiert.«

Über die konkreten Beispiele der Engagementstärkung vor Ort informiert die gerade erschienene Publikation »Grand Tour«, das neue Magazin der Engagierten Stadt. In dem Magazin finden sich Portraits, Interviews, Informationen und Berichte aus drei Jahren des Auf- und Ausbaus nachhaltiger Engagementstrukturen.

 

 

Ministerin Giffey hat dem Magazin ein Interview gegeben. Lesen Sie hier einen Auszug:

Was zeichnet für Sie eine Engagierte Stadt aus?

In einer Engagierten Stadt sollen alle Menschen mitmachen und sich mit ihren Fähigkeiten einbringen können – von den neu Zugezogenen bis zu den Alteingesessenen. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen. Das heißt für mich, dass Ehrenamt Hauptamt benötigt: Es gibt eine Anlaufstelle, die vermittelt, begleitet und qualifiziert. Ein drittes wichtiges Element ist Zusammenarbeit: zwischen den Vereinen und Organisationen, mit Kommunalverwaltung und Kommunalpolitik und auch mit Unternehmen vor Ort, die sich ganz konkret einbringen. Auch Unternehmen haben ein Interesse daran, ihre Heimatstadt mitzugestalten und zu einem lebenswerten Ort zu machen.
 
Ihr Ministerium ist für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zuständig. Sie unterhalten zahlreiche Programme und Projekte. Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Programm Engagierte Stadt?

Wir wollen mit dem Programm dazu beitragen, dass sich Verantwortungsgemeinschaften und Synergien vor Ort bilden: Zivilgesellschaft, Kommune und Wirtschaft fördern und stärken gemeinsam bürgerschaftliches Engagement. Diese Verantwortungsgemeinschaft ist auch auf der Ebene der Förderpartner erfolgreich gewachsen. Wichtig ist für mich dabei die Nachhaltigkeit der Förderung. Wir fördern mit dem Programm Engagierte Stadt ganz bewusst den Aufbau von Netzwerken, damit über Einzelergebnisse und Einzelprojekte hinaus in einer Stadt etwas entsteht, was auf Dauer trägt.

Der Stadtspaziergang der Ministerin auf Twitter 
Das Magazin »Grand Tour« mit dem vollständigen Interview (PDF)


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