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Engagierte Stadt
  • Eva Nemela, Programmleiterin »Engagierte Stadt«, und Jochen Beuckers, »Engagierte Stadt« Königswinter (Mitte) beim Bühnengespräch (Foto: Sebastian Pfütze)
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (3.v.l.) besuchte zusammen mit seiner Frau Elke Büdenbender (2.v.l.) den Stand der »Engagierten Stadt« (Foto: Sebastian Pfütze)
  • Der Stand der »Engagierten Stadt« (Foto: Sebastian Pfütze)
  • - Meldung

    »Engagierte Stadt« beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

    Wie sieht eine Stadt aus, in der sich die Bürgerinnen und Bürger gerne für das Gemeinwohl einsetzen? Diese Frage diskutierte die »Engagierte Stadt« mit ehrenamtlich Engagierten beim Bürgerfest des Bundespräsidenten. Mit dem Bürgerfest wird traditionell die Bedeutung des Ehrenamtes gewürdigt und bürgerschaftliches Engagement in den Fokus gerückt.

    Aus ganz Deutschland sind sie angereist. Rund 4.000 Ehrenamtliche kamen auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 7. September, dem ersten Tag des Bürgerfestes, nach Berlin und feierten gemeinsam mit einem umfangreichen Musik- und Unterhaltungsprogramm. Am 8. September, dem Tag des offenen Schlosses, waren dann alle Bürgerinnen und Bürger beim Fest willkommen.

    Auch die Körber-Stiftung war gemeinsam mit ihren Förderpartnern dieses Jahr mit einem Stand für die »Engagierte Stadt« vertreten und informierte im Schlosspark über ihr Netzwerkprogramm. Bei der »Engagierten Stadt« stehen lokale Kooperationen unterschiedlicher Akteure zur Etablierung von nachhaltigen Engagementlandschaften im Fokus.

    Thomas Paulsen, Vorstandsmitglied der Körber-Stiftung, zeigte sich über die Zusammenarbeit mit den rund 60 Programmbeteiligten und das bisher Erreichte erfreut: »Die ‚Engagierte Stadt‘ zeigt vorbildlich, wie wirksam und konstruktiv die Kooperation von Staat und Zivilgesellschaft sein kann. Das Bundesfamilienministerium und die sechs am Projekt beteiligten Stiftungen fördern nachhaltig Strukturen, damit Akteure vor Ort bestmögliche Bedingungen vorfinden, um sich zu engagieren.«

    Sven Tetzlaff, Körber-Stiftung und Sprecher der Steuerungsgruppe der Programmträger, ergänzt: »Durch das Programm sind konkrete belastbare Kontakte und Netzwerke in der Stadt entstanden, durch die vieles erst möglich wird: von Freiwilligenzentren über Qualifizierungsangebote für Engagierte bis hin zu einem gemeinsamen Maßnahmenplan der Kommune.«

    Nicht nur am Stand der Engagierten Stadt wurde intensiv mit Bürgerinnen und Bürgern über diese Fragen diskutiert, auch der Bühnenaufritt der »Engagierten Stadt« bot eine ideale Möglichkeit, um aus den Erfahrungen der Gäste zu lernen. So gab etwa Jochen Beuckers, Sprecher der Engagierten Stadt Königswinter, einen Einblick in die entwickelten Engagementstrukturen seiner Stadt und plädierte für eine verstärkte Zusammenarbeit von Vereinen, Politik und Wirtschaft.  

    Die »Engagierte Stadt« ist ein gemeinsames Förderprogramm des Bundesfamilienministeriums, der Bethe-Stiftung, der Bertelsmann-Stiftung, der Breuninger-Stiftung, der Joachim Herz Stiftung, der Körber-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung. 

    Fotogalerie

     


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