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Europa hat die Wahl

Was bewegt junge Europäer mit Blick auf die anstehenden Europawahlen? Welches Bild zeichnen sie aus der Perspektive von kleinen und großen Mitgliedsländern, aus Ost- und Westeuropa oder von Beitrittskandidaten? Eine Serie auf dem EUSTORY History Campus sammelt Wünsche, Sorgen und Erwartungen an die Zukunft des europäischen Projekts.

Alle Autorinnen und Autoren u.a. aus Serbien, der Slowakei, Spanien und Deutschland kommen aus dem Umfeld von EUSTORY, dem europäischen Geschichtsnetzwerk der Körber-Stiftung.

»Licht am Ende des Tunnels?« Die Slowakei hatte bei der letzten Europawahl 2014 mit 13 Prozent die niedrigste Wahlbeteiligung aller Mitgliedsländer. Gründe dafür beschreibt die slowakische Studentin Ema und gibt damit Einblicke in den Alltag und das Lebensgefühl im Land.

»Wollen sie uns überhaupt?« Serbien ist seit vielen Jahren ein Beitrittskandidat, dessen Aufnahme in die EU schon länger in der Schwebe hängt. Unsere serbische Autorin Milena beschreibt die Stimmung und die Herausforderungen des von bislang ungelösten inneren Problemen belasteten Landes, das aus einer eher schwächeren Position heraus eine Haltung zwischen Russland und dem Westen finden muss.

»Wie die Rechtspopulisten die Jugend angeln« Unser spanischer Autor Miguel erklärt anlässlich der spanischen Parlamentswahlen Ende April 2019, warum auch die spanische Gesellschaft inzwischen nicht mehr immun zu sein scheint gegen rechtsextreme und fremdenfeindliche Parolen, und fragt sich, wie sich das auf die Europawahlen auswirken wird.

»Der Klimawandel ist ein heißes Thema« Der dänische Student Jonas befürchtet, dass die unmittelbar nach der Europawahl folgenden Wahlen zum dänischen Nationalparlament in seinem Land europäische Themen überschatten werden und dass darunter die traditionell hohe Wahlbeteiligung in Dänemark leiden wird. Seine große Hoffnung ist, dass sich Europa vor allem bei der Klimafrage engagiert und so Probleme angeht, die national nicht lösbar sind.

»Ich hoffe sehr, dass die EU überleben wird« Im Interview beschreibt eine junge Wissenschaftlerin aus Deutschland, welche persönliche Geschichte hinter ihrer Begeisterung für das europäische Projekt steht. Sie hat sich auch wissenschaftlich mit der Geschichte des Europaparlaments beschäftigt und beschreibt als Werbung für die Beteiligung an der Wahl die Kompetenzen des Europaparlaments, das mitnichten wirkungslos sei.

Zur Serie auf dem EUSTORY History Campus (in englischer Sprache)

Die Körber-Stiftung ruft dazu auf, am 26. Mai wählen zu gehen!


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