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Die Idee

Von 2011 bis 2018 organisierte die Körber-Stiftung gemeinsam mit drei weiteren europäischen Partnerstiftungen den European Photo Exhibition Award. In den drei epea-Zyklen erarbeiteten jeweils zwölf herausragende Fotografinnen und Fotografen aus ganz Europa Foto-Essays zu einem europäischen Thema. Über die künstlerische Arbeit hinaus war es das Anliegen des Awards, einen Beitrag zum innereuropäischen Dialog zu leisten und durch die unterschiedlichen fotografischen Perspektiven ein Forum zum Austausch in und über Europa zu schaffen.

Welches Medium wäre besser geeignet als ein Bild, wenn es darum geht, sprachliche Hindernisse zu überwinden und einen Dialog anzuregen? Mit dem European Photo Exhibition Award förderte die Körber-Stiftung den internationalen Austausch von jungen europäischen Fotografen und Institutionen und folgte auch mit diesem Programm der Idee, gemeinsame Werte und Interessen zu identifizieren und Vertrauen aufzubauen.

Für den European Photo Exhibition Award – kurz epea – erarbeiteten insgesamt sechsunddreißig herausragende Fotografen aus Europa Foto-Essays zu einem europäischen Thema. Die Themen der drei Runden waren »European Identities«, »The New Social« und »Shifting Boundaries«. Es ging um ihre unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen in Europa. Für diesen Award konnte man sich nicht bewerben. Vielmehr wurden begabte junge Fotografen von den jeweiligen Kuratoren für das Programm ausgewählt, die von den Stiftungen bestimmt wurden. Die Fotografen wurden von den vier Kuratoren beraten und nahmen mit ihnen an begleitenden Workshops teil.

Die letzte epea Runde hatte das Thema »Shifting Boundaries« und die Ausstellung hierzu begann im Mai 2016 in Paris, wanderte über Viareggio in Italien nach Hamburg ins Haus der Photographie der Deichtorhallen und fand Anfang 2018 ihren Abschluss im Nobel Peace Center in Oslo.

Der European Photo Exhibition Award war ein Gemeinschaftsprojekt der Fondazione Banca del Monte di Lucca, der Fundação Calouste Gulbenkian, der Institusjonen Fritt Ord und der Körber-Stiftung.

Über die Förderung begabter junger Fotografen hinaus wollte epea einen Beitrag zum innereuropäischen Dialog leisten und durch die unterschiedlichen fotografischen Perspektiven auf europäische Themen ein Forum zum Austausch in und über Europa schaffen. epea wurde von allen Partnern im Januar 2011 ins Leben gerufen; im Januar 2018 fand das Projekt seinen Abschluss.

mehr zu dem europäischen Fotografenprojekt: www.epeaphoto.org

Das Finale: epea Portfolio Walk

Anfang 2018 fand der European Photo Exhibition Award, den die Körber-Stiftung gemeinsam mit drei weiteren europäischen Partnerstiftungen seit 2011 organisiert hatte, nun seinen Abschluss. Aus diesem Anlass wurden alle Teilnehmer (Fotografen, Kuratoren und Partnerstiftungen) nach Hamburg eingeladen, um Bilanz zu ziehen und den Kontakt unter den 36 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern aus 13 europäischen Ländern zu stärken. Nahezu alle Fotografen folgten der Einladung und präsentierten unter anderem während eines Portfolio Walks im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg einem Fachpublikum ihre neuesten Fotoarbeiten.

Fotos: Market Media Services

Aktuelles


Meldung

Über sieben Jahre veranstaltete die Körber-Stiftung gemeinsam mit drei weiteren europäischen Stiftungen den European Photo Exhibition Award. Nun findet das Projekt seinen Abschluss. Bis Ende Februar ist rückblickend im KörberForum eine Projektpräsentation der entstandenen Foto-Essays zu sehen: »Seven Years. A European Project.«

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Meldung

Die Fotografin Margarida Gouveia beschäftigt sich mit virtuellen Technologien. Dabei werden ihre Fotos in geometrisierte, dreidimensionale Körper umgewandelt. Diese 3D-Drucke ermöglichen nicht nur sehbeeinträchtigten Menschen den Zugang zu Fotografien, sondern können auch in der Vermittlungsarbeit mit Kindern oder Menschen mit Demenz eingesetzt...

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epea 03: Shifting Boundaries

Anfang 2015 begann die dritte Runde. Diesmal folgten 12 junge europäische Fotografen aus 9 europäischen Nationen der Einladung, zum Thema »Shifting Boundaries« zu arbeiten. In zwei Workshops in Hamburg und Paris bereiteten Einführungen und Erörterungen die Künstler auf thematische, künstlerische und praktische Fragen und Ausstellungsmodalitäten vor.

Rückblicke

Kontakt

Kai-Michael Hartig
Leitung Bereich Kultur
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 182
Telefax +49 • 40 • 80 81 92 - 303
E-Mail photoaward@koerber-stiftung.de

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