Die Idee

Für den European Photo Exhibition Award erarbeiten zwölf herausragende Fotografen aus ganz Europa Foto-Essays zu einem europäischen Thema. Über die künstlerische Arbeit hinaus will der Award einen Beitrag zum innereuropäischen Dialog leisten und durch die unterschiedlichen fotografischen Perspektiven ein Forum zum Austausch in und über Europa schaffen.

Welches Medium wäre besser geeignet als ein Bild, wenn es darum geht, sprachliche Hindernisse zu überwinden und einen Dialog anzuregen? Mit dem European Photo Exhibition Award fördert die Körber-Stiftung den internationalen Austausch von jungen europäischen Fotografen und Institutionen und folgt auch mit diesem Programm der Idee, gemeinsame Werte und Interessen zu identifizieren und Vertrauen aufzubauen.

Für den European Photo Exhibition Award – kurz epea – erarbeiten zwölf herausragende Fotografen aus Europa Foto-Essays zu einem europäischen Thema. Es geht um ihre unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen in Europa. Für diesen Award kann man sich nicht bewerben. Vielmehr werden begabte junge Fotografen von den jeweiligen Kuratoren für das Programm ausgewählt, die von den Stiftungen bestimmt wurden. Die Fotografen werden von den vier Kuratoren beraten und nehmen mit ihnen an begleitenden Workshops teil.

Die aktuelle epea03-Ausstellung begann im Mai 2016 in Paris und wanderte im Herbst 2016 nach Viareggio. Im Frühjahr 2017 kommt die Schau nach Hamburg ins Haus der Photographie der Deichtorhallen und wird abschließend in Oslo gezeigt.

Der European Photo Exhibition Award ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fondazione Banca del Monte di Lucca, der Fundação Calouste Gulbenkian, der Institusjonen Fritt Ord und der Körber-Stiftung.

Über die Förderung begabter junger Fotografen hinaus will epea einen Beitrag zum innereuropäischen Dialog leisten und durch die unterschiedlichen fotografischen Perspektiven auf europäische Themen ein Forum zum Austausch in und über Europa schaffen. epea wurde von allen Partnern im Januar 2011 ins Leben gerufen.

Mehr zu dem europäischen Fotografenprojekt: www.epeaphoto.org

epea-Fotografen bei der Arbeit

epea lädt Fotografen aus Europa dazu ein, an einem gemeinsamen Thema zu arbeiten. Am Ende steht eine Gruppenausstellung, die durch vier europäische Städte tourt. Wie entstehen die Bilder zu dieser Gruppenausstellung? Wie setzen sich die Fotografen des European Photo Exhibition Award mit ihren Ideen zum Thema auseinander?

Aktuelles


Meldung

Über sieben Jahre veranstaltete die Körber-Stiftung gemeinsam mit drei weiteren europäischen Stiftungen den European Photo Exhibition Award. Nun findet das Projekt seinen Abschluss. Bis Ende Februar ist rückblickend im KörberForum eine Projektpräsentation der entstandenen Foto-Essays zu sehen: »Seven Years. A European Project.«

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Meldung

Die Fotografin Margarida Gouveia beschäftigt sich mit virtuellen Technologien. Dabei werden ihre Fotos in geometrisierte, dreidimensionale Körper umgewandelt. Diese 3D-Drucke ermöglichen nicht nur sehbeeinträchtigten Menschen den Zugang zu Fotografien, sondern können auch in der Vermittlungsarbeit mit Kindern oder Menschen mit Demenz eingesetzt...

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epea 03: Shifting Boundaries

Anfang 2015 begann die dritte Runde. Diesmal folgten 12 junge europäische Fotografen aus 9 europäischen Nationen der Einladung, zum Thema »Shifting Boundaries« zu arbeiten. In zwei Workshops in Hamburg und Paris bereiteten Einführungen und Erörterungen die Künstler auf thematische, künstlerische und praktische Fragen und Ausstellungsmodalitäten vor.

Rückblicke

Kontakt

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Leitung
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E-Mail photoaward@koerber-stiftung.de

Hilary Schmalbach
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 245
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