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EUSTORY
  • Haris Huremagić<br />(Foto: Tina Gotthard)

  • - Meldung

    Kein Krieg bedeutet noch lange nicht Frieden

    Haris Huremagić wuchs mit bosnischem Migrationshintergrund in Österreich auf. Seine Kindheit erlebte er zwischen zwei Polen: dem österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand und dem bosnisch-serbisch nationalistischen Attentäter Gavrilo Princip.

    Die Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand beschreibt Haris als die erste historische Tatsache, von der er bereits im Kindergarten wusste. Sie begleitet den jungen Bosnien-Österreicher seither. Erst später erkannte er die komplexen Hintergründe zum Ersten Weltkrieg; sein besonderes Interesse galt dabei der österreichisch-ungarischen Herrschaft in Bosnien-Herzegowina.

    Für das Young History Forum erklärt Haris seine persönliche Sicht auf den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs und warum für ihn die europäische Perspektive für Bosnien-Herzegowina so wichtig ist. Denn: »Nur weil es keinen Krieg gibt, heißt es noch lange nicht, dass Frieden herrscht.«


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