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Die Idee

Die Zahl der Journalisten und Medienschaffenden, die sich in Deutschland im Exil befinden und hier arbeiten, steigt. Was bedeutet es, im Exil journalistisch tätig zu sein? Wie verändert sich die deutsche Medienlandschaft vor dem Hintergrund von Migration und Globalisierung? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? Diesen Fragen geht das Exile Media Forum nach. Einmal im Jahr werden rund 100 Experten und Medienleute nach Hamburg geladen, um Zukunftsfragen miteinander zu diskutieren, neue Trends aufzuspüren und Erfahrungen auszutauschen.

Aktuelles


Meldung

Die Bedrohung saudischer Journalisten machte vergangenes Jahr durch die Ermordung Jamal Khashoggis weltweit Schlagzeilen. Im Rahmen der Global Investigative Journalism Conference sprachen die Dokumentarfilmerin Safa Al Ahmad und Susanne Koelbl, DER SPIEGEL, über Möglichkeiten des Berichtens über das Land.

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Meldung

Deutschland ist eines der Hauptzielländer für Exiljournalisten auf der Flucht. Dennoch bleiben in der Debatte über ihre Situation hier bislang viele Fragen offen. Unter welchen Bedingungen arbeiten Exiljournalistinnen und -journalisten in Deutschland? Unsere neue Publikation »Exiljournalismus in Deutschland« bietet ein Lagebild.

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Exile Media Forum 2019

Die zweite Ausgabe des Exile Media Forums fand im Jahr 2019 als Teil der Global Investigative Journalism Conference (GIJC) in Hamburg statt. Als Kooperationspartner organisierte die Körber-Stiftung gemeinsam mit den Veranstaltern der GIJC einen Exile Media Track innerhalb des Konferenzprogramms. In insgesamt vier Podiumsdiskussionen und Netzwerkveranstaltungen wurde gemeinsam erörtert, unter welchen Bedingungen Exiljournalisten derzeit leben und arbeiten, welche Unterstützung sie benötigen, unter welchen technischen Voraussetzungen sie aus dem Exilland berichten und senden können und wie die Zusammenarbeit mit einheimischen Medien des Exillandes gelingen kann.

Am 26. September fand im Rahmen der Konferenz zudem die öffentliche Abendveranstaltung »Journalismus im Exil: Der Fall Saudi-Arabien« (Video) mit der saudischen Exiljournalistin Safa Al Ahmad im KörberForum statt.

Ein Stipendienprogramm der Körber-Stiftung ermöglichte darüber hinaus die Teilnahme von mehr als zehn Exiljournalistinnen und Exiljournalisten aus der ganzen Welt.

detailliertes Programm (PDF)

Video vom Exile Media Forum 2019

Fotogalerie

  • Redner von links nach rechts: Mamatjan Juma (Radio Free Asia), Alexey Kovalev (Meduza), Ines Gakiza (African Public Radio)    
  • Ewald Scharfenberg (Armando), Katharina Finke (netzwerk recherche, Moderation), Can Dündar (Özgürüz)    
  • Von links nach rechts: Tabea Grzeszyk (Hostwriter), Julia Herrnböck (Reporter ohne Grenzen Österreich, Moderation), Vivienne Francis (The Refugee Journalism Project), Hicham Mansouri (L'oeil de l'exilé/Médiapart's Club)   Foto: Körber-Stiftung/Jakob Börner  
  • Redner und Stipendiaten des Exile Media Forums    
  • Von links nach rechts: Ronen Steinke (Süddeutsche Zeitung, Moderation), Safa Al Ahmad, Susanne Koelbl (Der Spiegel)    
  • Exile Media Forum 2018

    Die Fachkonferenz Exile Media Forum bringt deutsche Medienschaffende mit Journalisten zusammen, die in Deutschland im Exil leben. Das erste Forum 2018 wurde mit der »Rede zum Exil« von Can Dündar eröffnet, die in der Elbphilharmonie stattfand. In der anschließenden eintägigen Fachkonferenz wurde in Podiumsdiskussionen und Vorträgen über die Zukunft des Exiljournalismus, Modelle der Zusammenarbeit und Impulse für eine diversere Medienlandschaft gesprochen.

    Videos und Programm vom Exile Media Forum 2018

    Exil & Journalismus


     
    Video

    Exilland Deutschland- Eine Erfahrung

    Einen sehr persönlichen Blick auf 50 Jahre Exil lieferte der Schriftsteller SAID beim ersten Exile Media Forum der Körber-Stiftung. Berührende Worte, die die Zerrissenheit zeigen, welche das Exil in einem Menschen auslösen kann. Zuflucht, Heimat aber auch Abkehr und Flucht, all das vereint SAID in der Metapher der Sprache. Die Rede kann in der Mediathek auch als PDF heruntergeladen werden. weiter



     
    Interview

    »Ideen machen nicht an Gefängnismauern und Staatsgrenzen Halt«

    Kamal Chomani ist ein irakischer Journalist, Blogger und politischer Aktivist. Aufgrund seiner kritischen Haltung zum Unabhängigkeitsreferendum im kurdischen Teil Iraks wurde er in seinem Heimatland mehrfach mit dem Tode bedroht. Als Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte lebt er seit knapp zwei Monaten in Hamburg. Mit Agata Klaus, Körber-Stiftung, sprach er über seine Situation im Exil in Hamburg. weiter


    Kontakt

    Sven Tetzlaff
    Leitung Bereich Demokratie, Engagement, Zusammenhalt

    Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 144
    E-Mail tetzlaff@koerber-stiftung.de

    Theresa Schneider
    Programmleiterin
    Amal, Hamburg!; Exile Media Forum; Tage des Exils

    Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 166
    E-Mail theresa.schneider@koerber-stiftung.de

    Tanja Koop
    Programm-Managerin
    Amal, Hamburg!

    Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 156
    E-Mail koop@koerber-stiftung.de

    Dr. Agata Klaus (in Elternzeit)
    Programmleiterin
    Amal, Hamburg!; Exile Media Forum; Tage des Exils

    Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 166
    E-Mail klaus@koerber-stiftung.de

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