Die Idee

Die Zahl der Journalisten und Medienschaffenden, die sich in Deutschland im Exil befinden und hier arbeiten, steigt. Was bedeutet es, im Exil journalistisch tätig zu sein? Wie verändert sich die deutsche Medienlandschaft vor dem Hintergrund von Migration und Globalisierung? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? Diesen Fragen geht das Exile Media Forum nach. Einmal im Jahr werden rund 100 Experten und Medienleute nach Hamburg geladen, um Zukunftsfragen miteinander zu diskutieren, neue Trends aufzuspüren und Erfahrungen auszutauschen.

Das Forum

Das erste Exile Media Forum fand am 29. und 30. Oktober 2018 im KörberForum statt.

Programm und Kontakt

Montag, 29.10.2018 Elbphilharmonie

19.30 Uhr, Grußwort
Dr. Thomas Paulsen, Körber-Stiftung

19.40 Uhr, Abendvortrag
Rede zum Exil
Can Dündar

20.30 Uhr, Konzert
Wie ein Orchester Grenzen überwindet
Syrian Expat Philharmonic Orchestra

Dienstag, 30.10.2018 KörberForum

10.00 Uhr, Begrüßung
Dr. Thomas Paulsen, Körber-Stiftung

10.15 Uhr, Grußwort
Dr. Carsten Brosda, Hamburger Senator für Kultur und Medien

10.30 Uhr, Keynote
Exilland Deutschland – eine Erfahrung
SAID

11.00 Uhr, Podium
Journalismus und Migrationsgesellschaft: Wie verändert sich die Medienlandschaft?
Julia Stein, Netzwerk Recherche
Klaus Brinkbäumer, Der Spiegel
Sheila Mysorekar, Neue Deutsche Medienmacher
und special guest
Moderation: Sven Tetzlaff, Körber-Stiftung

12.00 Uhr, Pause

12.30 Uhr, Podium
Zukunft des Exil-Journalismus aus der Perspektive der Macher
Ebru Taşdemir, taz.gazete
Kefah Ali Deeb, Handbook Germany
Isabel Schayani, WDRforyou
Moderation: Gemma Pörzgen, Reporter ohne Grenzen

13.30 Uhr, Mittagessen

14.30 Uhr, Impulse
Modelle des Exil-Journalismus in Deutschland
Auszeiten als Alternative zum Exil, Christian Mihr, Reporter ohne Grenzen
Berlin. Lokal. Amal, Julia und Cornelia Gerlach, Amal, Berlin!
DMF – ein politisches Projekt, Yampier Aguiar
Durañona, Hamburg Media School
Moderation: Dr. Agata Klaus, Körber-Stiftung

15.30 Uhr, Podium
Exil-Journalisten in der europäischen Medienlandschaft
Darline Cothière, La Maison des Journalistes, Paris
Dr. Karolina Wigura, Obserwatorium Debaty Publicznej, Warschau
James Harkin, The Centre for Investigative Journalism, London
Moderation: Isabel Schayani, WDRforyou

16.30 Uhr, Abschluss
Sven Tetzlaff und Dr. Agata Klaus, Körber-Stiftung

16.45 Uhr, Ende

Konferenzsprache ist Deutsch, eine Simultanübersetzung ins Englische wird zur Verfügung gestellt.

Kontakt

Sven Tetzlaff, Bereichsleiter Demokratie, Engagement, Zusammenhalt, Körber-Stiftung
Telefon: +49 · 40 · 80 81 92 - 168, tetzlaff@koerber-stiftung.de

Dr. Agata Klaus, Programm Managerin Exile Media Forum, Körber-Stiftung
Telefon: +49 · 40 · 80 81 92 - 166, klaus@koerber-stiftung.de

Adressen:
Elbphilharmonie | Platz der Deutschen Einheit 4 | 20457 Hamburg | www.elbphilharmonie.de
Körber-Stiftung | Kehrwieder 12 | 20457 Hamburg | www.koerber-stiftung.de

Aktuelles


Meldung

Der im deutschen Exil lebende türkische Journalist Can Dündar hielt in der Elbphilharmonie die »Hamburger Rede zum Exil«. Dündars Rede war zugleich der Auftakt zum ersten »Exile Media Forum« der Körber-Stiftung, das deutsche Medienschaffende und im Exil lebende Journalisten zusammenführt.

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Mehr zu: Exil Medien

Meldung

Die Befürchtungen angesichts des Verschwindens von Jamal Khashoggi haben sich auf schockierende Weise bewahrheitet: der Journalist wurde im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul getötet. Wir sind tief bestürzt über den gewaltsamen Tod Jamal Khashoggis und trauern um einen langjährigen Wegbegleiter.

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Exil & Journalismus


 
Video

Exilland Deutschland- Eine Erfahrung

Einen sehr persönlichen Blick auf 50 Jahre Exil lieferte der Schriftsteller SAID beim ersten Exile Media Forum der Körber-Stiftung. Berührende Worte, die die Zerrissenheit zeigen, welche das Exil in einem Menschen auslösen kann. Zuflucht, Heimat aber auch Abkehr und Flucht, all das vereint SAID in der Metapher der Sprache. Die Rede kann in der Mediathek auch als PDF heruntergeladen werden. weiter



 
Interview

»Ideen machen nicht an Gefängnismauern und Staatsgrenzen Halt«

Kamal Chomani ist ein irakischer Journalist, Blogger und politischer Aktivist. Aufgrund seiner kritischen Haltung zum Unabhängigkeitsreferendum im kurdischen Teil Iraks wurde er in seinem Heimatland mehrfach mit dem Tode bedroht. Als Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte lebt er seit knapp zwei Monaten in Hamburg. Mit Agata Klaus, Körber-Stiftung, sprach er über seine Situation im Exil in Hamburg. weiter


Kontakt

Sven Tetzlaff
Leitung Bereich Demokratie, Engagement, Zusammenhalt

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 144
E-Mail tetzlaff@koerber-stiftung.de

Dr. Agata Klaus
Programm-Managerin
Exile Media Forum

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 166
E-Mail klaus@koerber-stiftung.de

Tanja Koop
Programm-Managerin
Exile Media Forum

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 156
E-Mail koop@koerber-stiftung.de