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Expedition Age & City
   

Expedition Age & City

Der demografische Wandel ist ein internationaler Megatrend. In vielen Regionen der Welt zeichnet sich eine massive Alterung der Bevölkerung ab. Es sind vor allem die Städte, die kreative und innovative Lösungen für ihre alternden Gesellschaften entwickeln – ein Blick über den Tellerrand in diese Städte lohnt sich!

Mit der Expedition Age &City lädt die Körber-Stiftung dazu ein, die Altersfreundlichkeit jenseits der Landesgrenzen zu erforschen. Denn internationale Städte bieten Inspiration und überraschende Ideen.

Um die Teilnahme bewerben können sich kommunale Schlüsselakteure des demografischen Wandels aus Politik und Verwaltung. Begleitet werden sie durch ausgewählte Themenexpertinnen und -experten.

Sie lernen vor Ort die strategischen Konzepte altersfreundlicher Städte und die verantwortlichen Entscheiderinnen und Entscheider in der Verwaltung kennen und besuchen zukunftsweisende Projekte. Über ihre Erfahrungen berichten die Expeditionsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf dem jährlichen Körber Demografie-Symposium.

Meldungen

– Meldung

Der Leiter des Health and Care Department der dänischen Kommune Aarhus, Hosea-Che Dutschke, stellt in der Reihe »Demografie 3D« im Gespräch mit Jonathan Petzold von der Körber Stiftung sein Konzept der liebenden Kommune vor. Es liefert nicht nur Ideen für Verwaltung und Politik, sondern auch für ein gutes gesellschaftliches Miteinander.

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– Meldung

Die Bedeutung digitaler Tools, Kompetenzen in der Corona-Pandemie sowie die Selbstbestimmung Älterer waren die Themen beim dritten Stadtlabor Online. Ursula Lehr, die die Gerontologie wesentlich mitgeprägt hat, sprach mit Alumni aus dem Programm »Alter und Kommune« der Körber-Stiftung.

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Expedition Age & City 2021 - Helsinki

Mit dem Themenschwerpunkt »Smart Age – Technologien für die alternde Stadt« führt die Expedition: Age & City vom 29. September bis 1. Oktober 2021 nach Helsinki. Dort erkunden wir, wie Technologien und Digitalisierung dazu beitragen können, dass Menschen gesund, sicher und sozial eingebunden alt werden. Die finnische Hauptstadt will die »smarteste Stadt der Welt« sein. Das zeigt sich auch darin, dass Staat, Stadtverwaltung, Universitäten, Unternehmen oder Stiftungen vor Ort eine Vielzahl von digitalen und technologischen Innovationen entwickeln, von denen ihre ältere Bevölkerung in den eigenen vier Wänden, im Stadtraum und in ihrer Kommunikation profitiert.

Im Modellstadtteil Kalasatama erprobt die finnische Hauptstadt neue Formen des Zusammenlebens und die Rolle, die technische Innovationen dabei spielen können. Ganz wichtig: Technologie ist Mittel zum Zweck für eine aktive Bürgergesellschaft – die Menschen stehen im Fokus. In Bezug auf Altersfreundlichkeit bedeutet dies mehr als Assistenzsysteme und Mobilität (wobei auch diese Themen vorbildlich gelöst werden), sondern vor allem gesellschaftliche Teilhabe und Mitgestaltung. Unter dem Stichwort »Ko-Kreation« wird gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil die Zukunft entworfen.

Die Stadtverwaltung sieht sich als Moderatorin und Managerin der Bürgerinteressen und ist damit Speerspitze eines internationalen Trends hin zu mehr Beteiligung. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, was bei ihnen vor der Haustür passieren muss. Mit Open Data, digitaler Teilhabe und maximaler Transparenz haben die Verantwortlichen in Helsinki so einen direkten Draht zu den Menschen etabliert. Um den Prozess zu gestalten, wurde mit dem Forum Virium Helsinki eine Institution geschaffen, die soziale Innovationen, technischen Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklungen gemeinsam denkt und die Stadt so zu »the smartest city in the world« macht.

Umgesetzt wird das ganz konkret in städtischen Laboren, Modellwohnprojekten und einem »Smart living showroom«. Ein Leuchtturm ist auch das Kotisatama – ein Co-Housing-Projekt für Ältere (ab 48 Jahren), das in einem mehrjährigen Co-Design-Prozess mit den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelt wurde.

Viele weitere spannende Projekte, wie die zukunftsweisende Bibliothek Oodi, erwarten die Teilnehmenden der Expedition Age & City Ende September 2021. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bewerbung

Bewerben können sich Angehörige kommunaler Politik und Verwaltung. In ihrer Bewerbung stellen sie ihre Erfahrung mit den Themen Alter und Demografie in ihrer eigenen Stadt vor. Und sie präsentieren, was sie sich von der Expedition Age & City vom 29. September bis 1. Oktober 2021 erhoffen. Mit der Teilnahme erklären sich die Teilnehmenden bereit, ihre Erkenntnisse auf dem Körber Demografie-Symposium am 3. und 4. November 2021 einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 27. Mai 2021. Die Körber-Stiftung trägt die Hotelkosten und einen Teil der Verpflegung vor Ort. Anreise und Anreisekosten übernehmen die Teilnehmenden. Bei Bedarf kann ein Reisekostenzuschlag von 300 Euro beantragt werden. Das Reiseprogramm wird in englischer Sprache stattfinden. Sollte coronabedingt die Reise nicht stattfinden können, wird eine digitale Variante geplant.

zur Bewerbung

Expedition Age & City 2019 - Aarhus

Kontakt

Franca Behrens
Programm-Managerin
Expedition Age & City; Körber Demografie-Symposien; Stadtlabor demografische Zukunftschancen; Stadtlabor Online

+49 • 40 • 72 57 02 - 37
behrens@koerber-stiftung.de

Karin Haist
Leiterin bundesweite Demografie-Projekte
Stv. Leiterin im Haus im Park

+49 • 40 • 72 57 02 - 44
haist@koerber-stiftung.de

Jonathan Petzold
Programm-Manager
Expedition Age & City; Körber Demografie-Symposien; Stadtlabor demografische Zukunftschancen; Stadtlabor Online

+49 • 40 • 72 57 02 - 30
petzold@koerber-stiftung.de

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