X

Meldung

Die demografische Lage der Nation

Eine von der Körber-Stiftung mitgeförderte aktuelle Studie des Berlin-Instituts zeigt: In Deutschland wird sich die Vielfalt der Lebensverhältnisse in den kommenden Jahren noch verstärken. Neben boomenden Großstadtregionen verschärfen Abwanderung in ländlichen Regionen bestehende demografische und strukturelle Herausforderungen.

Im Hauptstadtbüro der Körber-Stiftung stellte das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung die neue Studie zur Bevölkerungsentwicklung in der Bundesrepublik vor. Mit »Die demografische Lage der Nation – Wie zukunftsfähig Deutschlands Regionen sind» richten die Berliner Forscherinnen und Forscher den Blick auf die 401 deutschen Kreise und kreisfreien Städte, bewerten ihre »Zukunftsfähigkeit« und prognostizieren ihre Bevölkerungsentwicklung bis 2035. 

Die zentrale Erkenntnis: Die Vielfalt der Lebensverhältnisse wird zunehmen. Neben boomenden Großstadtregionen mit steigenden Bevölkerungszahlen verschärfen Abwanderung und natürliche Bevölkerungsentwicklung in ländlichen Regionen bestehende demografische und strukturelle Herausforderungen. Diese Entwicklung ist sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland zu beobachten, wobei sie in den östlichen Bundesländern stärker ausgeprägt ist. So finden sich im Osten mit Leipzig nicht nur die am schnellsten wachsende Stadt der Republik, sondern auch die Regionen mit den höchsten prognostizierten Einwohnerrückgängen.

Wachstum und Schrumpfung liegen nah beieinander – und stellen Politik und Verwaltung vor ganz unterschiedliche Herausforderungen. Mit ihren Projekten Körber Demografie-Symposium, Stadtlabor demografische Zukunftschancen und Expedition Age & City begleitet die Körber-Stiftung Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels.

Pressemitteilung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung
Die Studie »Die demografische Lage der Nation – Wie zukunftsfähig Deutschlands Regionen sind« ist hier abrufbar.


to top