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Forschen im Flug

Ob Vulkanasche, Saharastaub oder die Abgaswolke von Flugzeugen: Die Atmosphärenphysikerin Bernadett Weinzierl ist bei der Erforschung dieser Aerosole voll in ihrem Element. Im KörberForum berichtete sie, welche Auswirkung diese Partikel auf Klima und Mensch haben.

Aerosole sind feine in der Luft frei schwebende Teilchen. Sie können über tausende von Kilometern transportiert werden und verändern die Luftqualität, das Wetter und das Klima. Bislang ist jedoch unklar, wie sich Aerosolpartikel auf ihrem langen Weg durch die Atmosphäre verändern und welchen Einfluss absorbierende Teilchen wie Wüstenstaub und Ruß auf Wetter und Klima haben. Denn die Partikel können die Klimabilanz in beide Richtungen beeinflussen – und sowohl abkühlend als auch erwärmend wirken. Kann man die Wirkungen der Aerosolschichten in der Atmosphäre und im Klimasystem besser verstehen, lässt sich der Nutzen beispielsweise von Rußreduktionen leichter bewerten.

In die Messverfahren der Aerosolforschung gab die Atmosphärenphysikerin Bernadett Weinzierl am 3. Mai im Gespräch mit Johannes Büchs, ARD, Einblick und schilderte mögliche Auswirkungen der Partikel auf Mensch und Klima.

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