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Gehört die Türkei noch zum Westen?

Das Verhältnis zur Türkei ist stark angespannt. Andres Nick, Mitglied des Bundestags und Türkei-Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion, und Taha Özhan, ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im türkischen Parlament, beleuchten Perspektiven für die Zukunft der türkischen Bindungen zum Westen.

Gerade zu einer Zeit, in der die Türkei sich wieder stärker als Teil der islamischen Welt begreift, weist Andreas Nick darauf hin, wie wichtig eine prosperierende Türkei mit einer stabilen Demokratie und einer starken Anbindung an Europa ist. Taha Özhan stellt den Begriff des »geopolitischen Westens« in Frage und argumentiert, dass Kategorien wie »Lager« und »Achsen« aus dem 20. Jahrhundert stammen und veraltet sind.

Die vorliegenden Beiträge sind im Kontext des Policy Game der Körber-Stiftung zum Thema Türkei entstanden, das am 2. Juli 2018 in Berlin stattfand. Das Körber Policy Game basiert auf der Idee, aktuelle Trends in der Außen- und Sicherheitspolitik in einem fiktiven Zukunftsszenario fortzuschreiben. Eine kleine Gruppe hochrangiger internationaler Experten und Regierungsvertreter diskutiert diese Szenarien und entwickelt mögliche Optionen für politisches Handeln. Das Ziel ist, ein tieferes Verständnis für die Interessen und Prioritäten der beteiligten Akteure sowie Optionen für politisches Handeln zu entwickeln.

Perspektiven von Andreas Nick und Taha Özhan (PDF)


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