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    Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sucht neues Thema

    Über 1.300 vielfältige und spannende Beiträge wurden zum aktuellen Thema des Geschichtswettbewerbs »Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft« eingereicht. Während die Jurys die erfolgreichsten Einreichungen ermitteln, begibt sich das Team des Geschichtswettbewerbs bereits auf die Suche nach neuen Impulsen für die kommende Ausschreibung.

    Zu welchem Thema sollen Kinder und Jugendliche im Jahr 2022/2023 auf historische Spurensuche gehen? Der 28. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten startet am 1. September 2022. Dieses Mal steht ein Jubiläums-Wettbewerb bevor: 2023 blickt der Geschichtswettbewerb auf sein 50-jähriges Bestehen zurück.  Über zahlreiche Vorschläge für das zukünftige Thema freut sich das Team des Geschichtswettbewerbs in diesem Jahr also besonders. Mit einer kurzen Erläuterung können Sie diese bis zum 31. Mai 2021 bei Frida Teichert unter teichert@koerber-stiftung.de einreichen.

    Alle Vorschläge fließen in die Themenfindung mit ein, die zunächst vom wissenschaftlichen Beirat des Geschichtswettbewerbs diskutiert wird. Der Beirat erarbeitet Empfehlungen für das Kuratorium, das abschließend über das neue Thema entscheiden wird. Einen Überblick über die vergangenen Wettbewerbsthemen und weitere Informationen finden Sie hier.

    Bitte beachten Sie, dass ein geeignetes Ausschreibungsthema folgende Kriterien erfüllen sollte:

    1. Gesellschaftspolitische Relevanz

    Bietet das Thema Bezüge zu aktuellen und zukünftigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen? Besteht öffentliches Interesse an der Thematik? Können sich aus einer historischen Bearbeitung öffentlich wirksame Diskussionsanreize und Erkenntnisgewinne ergeben?

    2. Innovationspotentiale und Attraktivität

    Gibt es in der Fachdebatte Kontroversen? Kann eine breite öffentliche Debatte über das Thema fachwissenschaftliche Entwicklungen vorantreiben? Kann sich die thematische Auseinandersetzung auch auf den Geschichtsunterricht auswirken? Berührt das Thema die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und ist damit für die Teilnehmenden attraktiv?

    3. Lokal- und regionalgeschichtlicher Bezug

    Bietet das Thema ausreichende und sinnvolle Ansätze und Zugänge für die Lokal- und Regionalgeschichte? Können die Teilnehmer an eigene Erfahrungen anknüpfen? Lässt sich das Thema in unterschiedliche Themenfelder und Teilaspekte aufschlüsseln?

    4. Streuung der Schwierigkeitsgrade

    Ermöglicht das Rahmenthema thematische und methodische Zugänge, die für alle Schularten und Altersstufen zwischen 8 und 21 Jahren bearbeitbar sind? Können Teilnehmer unterschiedliche Beitragsformen (schriftlich oder kreativ, wie z.B. Ausstellungen, Filmbeiträge) realisieren, die ihren Kompetenzen und Ambitionen entsprechen? 

    5. Quellenlage

    Ist das Thema deutschlandweit lokal und regional gut zugänglich und erforschbar? Stehen schriftliche Quellen zur Verfügung? Gibt es Zeitzeugen oder Experten, die befragt werden könnten

    Über den Geschichtswettbewerb

    Seit 1973 richtet die Körber-Stiftung den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aus. Mit bislang mehr als 150.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und rund 34.800 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Weitere Informationen zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten


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