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Projekt »Nachwendekinder: 30 Jahre deutsche Einheit«

Die Körber-Stiftung initiiert zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung ein einjähriges Projekt mit 30 Alumni des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten der Geburtsjahrgänge 1989 bis 1994. Sie alle sind als ›Nachwendekinder‹ in einer Zeit gesellschaftlicher, politischer und kultureller Transformation geboren und aufgewachsen – und gehören gewissermaßen der ersten gesamtdeutschen Generation nach 1945 an. Dennoch gibt es in ihren Lebensrealitäten und ihrer Herkunft zahlreiche Unterschiede, lebten ihre Eltern, Lehrer und andere ältere Bezugspersonen in verschiedenen Ländern – die es beide heute so nicht mehr gibt.

Wie veränderte sich das Leben der Menschen in Ost und West nach der Wiedervereinigung? Wie blicken die sogenannten ›Nachwendekinder‹ auf 30 Jahre Wiedervereinigung? Welche Rolle spielte und spielt die Wiedervereinigung in der eigenen Biografie? Welche Umbrüche gab es in der eigenen Familiengeschichte? Welche Faktoren nehmen Einfluss auf die Identitätsbildung von jungen Menschen? Wie unterschiedlich fühlen sich junge Menschen, die im Osten oder Westen der neuen BRD aufwuchsen?

Das Projekt ist mit einem Auftakttreffen am 8. November 2019 in Berlin gestartet. Bei einer Klausurtagung im Frühjahr 2020 im Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen (Thüringen) werden sich die Teilnehmenden dann in verschiedenen Workshops mit vertiefenden Themen beschäftigen und hierbei von Expertinnen und Experten begleitet. Die Ergebnisse dieser Workshops werden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Oktober 2020 präsentiert und in Form einer Broschüre veröffentlicht.

Fotos: Körber-Stiftung/Svea Pietschmann

Kontakt

Für Fragen steht Christine Strotmann zur Verfügung.

Christine Strotmann
Programm-Managerin
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 155
E-Mail strotmann@koerber-stiftung.de

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