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Geschichtswettbewerb
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    Die Landesergebnisse beim Geschichtswettbewerb stehen fest

    Die Bedeutung des eigenen Vereins für den Heimatort, die Geschichte von Sportstätten oder die Rolle von Sportlerinnen und Sportlern während des Nationalsozialismus: Dies sind nur einige der Themen, zu denen bundesweit über 3400 Schülerinnen und Schüler beim 27. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten auf Spurensuche gegangen sind.

    Insgesamt 1349 Beiträge reichten die Kinder und Jugendlichen bei der Körber-Stiftung ein und beteiligten sich einzeln oder in der Gruppe. 245 Landessiege (je 500 Euro) und 250 Förderpreise (je 200 Euro) werden in diesem Jahr vergeben, zudem werden die erfolgreichsten Schulen und Gruppenbeiträge (ab 10 Personen) in den Bundesländern ausgezeichnet. 75 Beiträge erhalten einen Sachpreis in Form eines Büchergutscheins.

    Sportbegeisterung als Motivation für die Teilnahme

    Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen für die Recherche haben die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen sechs Monaten zu einer beeindruckenden Vielfalt von Sportthemen in ihrer Region oder Familiengeschichte geforscht. Großereignisse des Sports wie die Olympischen und Paralympischen Spiele haben in dieser Wettbewerbsrunde eine Vielzahl von Teilnehmenden beschäftigt. Die (Lebens-)Geschichte von Sportpersönlichkeiten aus der Region war ebenfalls von besonderem Interesse. Darüber hinaus nahmen die jungen Forscherinnen und Forscher Sportstätten wie Stadien, Schwimmbäder oder (Pferde-)Rennbahnen und ihre Bedeutung für die jeweiligen Standorte in den Blick. Auch Integration im Sport oder die Gleichberechtigung von Frauen waren beliebte Themen für Wettbewerbsbeiträge. Das Spektrum der behandelten Sportarten gestaltete sich dabei denkbar breit: Turnen, Tanzen, Reiten oder Skaten standen ebenso im Fokus wie Fußball, Handball und Tennis. Oftmals knüpften die Teilnehmenden dabei an die eigene Begeisterung für die jeweilige Sportart an.

    Kreativ und digital in der Pandemie

    »Dass sich trotz der außergewöhnlichen schulischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in dieser Wettbewerbsrunde bundesweit so viele Kinder und Jugendliche auf Spurensuche begeben und so vielfältige Perspektiven auf die gesellschaftliche Bedeutung des Sports in Vergangenheit und Gegenwart entwickelt haben, freut uns außerordentlich. Dankbar macht uns, dass auch dieses Mal mehrere Hundert Tutorinnen und Tutoren die eingereichten Arbeiten ehrenamtlich betreut haben «, so Gabriele Woidelko, Leiterin des Bereichs Geschichte und Politik der Körber-Stiftung.

    Fast die Hälfte der Beiträge wurden auf Basis von (digitalen) Archivquellen erarbeitet. Es zeigte sich, dass die Pandemie neue Chancen für die Arbeit an den Wettbewerbsbeiträgen eröffnete: die Teilnehmenden setzten verstärkt auf Online-Tools für die professionelle Umsetzung von Audioformaten und Filmen. Die erweiterten Möglichkeiten der Videotelefonie nutzten die Kinder und Jugendlichen ebenfalls für sich, sodass auch bei diesem Wettbewerb über die Hälfte der Teilnehmenden mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesprochen hat.

    Auszeichnung der besten Beiträge auf Landesebene

    Im Spätsommer und Herbst 2021 werden die Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen feierlicher Landespreisverleihungen in den Bundesländern ausgezeichnet. Am 16. November wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die fünf Erstpreisträgerinnen und Erstpreisträger auf Bundesebene im Schloss Bellevue in Berlin ehren.

    Informationen zu den Landesergebnissen und Preisverleihungen 

    Über den Geschichtswettbewerb

    Seit 1973 richtet die Körber-Stiftung den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aus. Mit bislang mehr als 150.700 Teilnehmer/innen und rund 34.800 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.

     

     


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