• Nicht zuletzt als Werbemaßnahme für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten verteilte Kurt Körber (links) gemeinsam mit Willy Brandt (2. v. l.) und Manfred Stolpe (3. v. l.) 1990 Geschichtsbücher an Schulen in Dresden. ((Foto: Körber-Stiftung))
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    Einheit stiften?

    Was Stiftungsarbeit 30 Jahre nach der Deutschen Einheit zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land beitragen kann und wie sehr strukturelle Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland bis heute die Stiftungslandschaft prägen, analysiert Gabriele Woidelko, Leiterin des Bereichs Geschichte und Politik, in ihrem Beitrag für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift »Stiftung & Sponsoring«. 

    Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr auch die geplanten Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit kräftig durcheinandergewirbelt. Und sie hat den Blick für Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts geschärft. Der Beitrag, den Stiftungen und Zivilgesellschaft in den 30 Jahren seit 1989/1990 zum Zusammenhalt zwischen Ost- und Westdeutschland geleistet haben, kann neben den substanziellen politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dennoch ist das gesamtdeutsche Stiftungswesen bis heute von strukturellen Ungleichheit geprägt, die auch in der nach wie vor uneinheitlichen Wirtschaftskraft in Ost und West begründet liegt.

    Die Impulse, die Stiftungen und Zivilgesellschaft für die Überwindung der deutschen und europäischen Teilungserfahrung sowie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen, erläutert Gabriele Woidelko in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Stiftung & Sponsoring« anhand der Arbeit der Körber-Stiftung.

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