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Erfolgreichste Tutoren des Geschichtswettbewerbs besuchen Berlin

Im Rahmen der zweiten Tutorenakademie des Geschichtswettbewerbs nahmen 23 Lehrerinnen und Lehrer auf Einladung der Körber-Stiftung an einem dreitägigen exklusiven Programm in Berlin teil. Eingeladen waren die erfolgreichsten Tutoren des Wettbewerbs 2016/17.

Die Lehrkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet unterrichten in unterschiedlichen Schulformen. Sie begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche bei ihrer Wettbewerbsteilnahme. »Mit der Tutorenakademie möchten wir den erfolgreichsten Tutoren für ihren Einsatz beim Wettbewerb danken und sie für ihr großes Engagement auszeichnen«, so Carmen Ludwig, Programmleiterin des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.

Thematisch standen im Jubiläumsjahr unter anderem die Revolution 1918 und die Weimarer Republik im Vordergrund. Beim Besuch der parlamentshistorischen Ausstellung im Deutschen Dom sprach Christian Klein, Referent des Deutschen Bundestages, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über geeignete Ausstellungskonzepte für Schüler.

Einblicke in aktuelle Debatten zur Geschichtspolitik gewannen die Tutoren auf dem Körber History Forum, das zeitgleich in Berlin stattfand. So verfolgten sie sowohl die Auftaktrede von Ivan Krastev zur Frage »Scheitert Europa?« als auch die Paneldiskussion zum Erbe des Ersten Weltkrieges für die europäischen Gesellschaften von heute. Im anschließenden Hintergrundgespräch mit dem Osteuropahistoriker der Universität Jena, Joachim von Puttkamer, wurden Unterschiede der Geschichtsvermittlung an Universität und Schule im europäischen Vergleich deutlich.

Neben Fragen der Geschichtsvermittlung zählte zudem der Austausch über kreative Beitragsformen wie Radiosendungen und Podcasts zum Programm der Akademie. Nach einer Führung durch das RIAS-Funkhaus und die Redaktionsräume von Deutschlandfunk Kultur, sprachen die Tutoren mit Martin Hartwig, Redakteur der Sendung »Zeitfragen«, über Chancen und Schwierigkeiten beim Erstellen historischer Beiträge im Audioformat.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wird in einem zweijährigen Turnus ausgeschrieben und richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen bis 21 Jahre in Deutschland. Im Fokus stehen dabei das historisch forschende und entdeckende Lernen in der eigenen Lebenswelt, der Familie oder am Wohnort.


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