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Meldung

Preisträger des Geschichtswettbewerbs beim Tag der Talente

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lud in Berlin zum Tag der Talente ein. Mehr als 300 Preisträgerinnen und Preisträger bundesweiter Schülerwettbewerbe nahmen in diesem Jahr an dem dreitägigen Programm teil, darunter 15 Preisträgerinnen und Preisträger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.

Der Tag der Talente wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durchgeführt, das auf diese Weise die Bedeutung von Schülerwettbewerben hervorheben und die Leistung der Jugendlichen auszeichnen und würdigen möchte.

Das Motto: »Neue Aufbrüche brauchen Dich«
Aus Anlass des 100. Jahrestags der Ausrufung der Republik im November 1918 war der thematische Ausgangspunkt der Veranstaltung die Parlamentarische Demokratie in Deutschland. Das Motto lautete »Neue Aufbrüche brauchen Dich«. Ein wichtiger Programmpunkt bestand im Besuch der parlamentshistorischen Ausstellung im Deutschen Dom, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Rollenspiel parlamentarische Arbeit erfahren konnten. Ausgehend davon beschäftigten sich die Teilnehmenden in den anschließenden Workshops mit der Frage, wie junge Erwachsene in einer globalisierten Welt heute Aufbrüche und Neuanfänge aktiv gestalten können – in Politik und Gesellschaft ebenso wie in Forschung und Technik, Wirtschaft und Arbeitswelt, Natur und Umwelt oder Medien und Journalismus.

Julius von Stein aus Berlin, Preisträger des Geschichtswettbewerbs 2016/17, nahm am Workshop zum Thema Populismus teil. Er hält fest: »Ich habe mich bewusst für diesen Workshop entschieden, da ich es wichtig finde, sich mit diesem Thema zu beschäftigen – es ist ein aktuelles und wichtiges Thema, dem wir mit richtigen Argumenten begegnen müssen.« Ich nehme aus den vergangenen Tagen neue Eindrücke und Erfahrungen mit. Ich habe viele nette Menschen aus anderen Wettbewerben kennengelernt«, bilanziert Emily Sophie Walsh aus Hessen, Preisträgerin des Geschichtswettbewerbs 2016/17.

Auszeichnung durch Bundesministerin Karliczek und Bundestagspräsident Schäuble
Höhepunkt beim Tag der Talente bildete die Festveranstaltung zum Abschluss im Bundesministerium für Bildung und Forschung, bei der die Jugendlichen durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble ausgezeichnet wurden. Bundesministerin Karliczeck hob die Bedeutung von Wettbewerben hervor und betonte, dass auch das ehrenamtliche Engagement und die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer die Wettbewerbe auszeichne. In der Festrede ermutigte Bundestagspräsident Schäuble die anwesenden Jugendlichen, selbst aktiv zu werden, um die Gesellschaft mit zu gestalten und sich an der Demokratie zu beteiligen. »Wer nicht mitmacht, überlässt den Anderen die Entscheidung«, so Bundestagspräsident Schäuble. Es komme auch auf das eigene Engagement an, um etwas verändern zu können.

Über den Geschichtswettbewerb
Seit 1973 richtet die Körber-Stiftung den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aus. Mit bislang über 141.000 Teilnehmern und rund 31.500 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Die 26. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs findet zum Rahmenthema »So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch« statt. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2019.

Weitere Informationen zum Geschichtswettbewerb

 


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