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1973-1976

Geschichte deutscher Freiheitsbewegungen

Den ersten drei Ausschreibungen des Geschichtswettbewerbs liegt der Gedanke staatsbürgerlicher Aufklärung zugrunde: Durch die Erforschung bedeutender Freiheitsbewegungen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit den demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte angeregt werden.

Im Mittelpunkt der historischen Spurensuche steht dabei nicht die Geschichte, wie sie in den Schulbüchern vermittelt wird, sondern das selbständige Forschen vor Ort. Die Jugendlichen erleben Geschichte »live« und suchen dort nach Überresten der Vergangenheit, wo sie an eigene biographische Erfahrungen anknüpfen können: an ihrem Wohnort oder in der Region, in ihrer Familie oder Nachbarschaft.

Diese Idee trifft in einer Zeit allgemeiner Geschichtsmüdigkeit auf eine unerwartet große Resonanz. Die Schülerinnen und Schüler suchen in Heimatchroniken nach den Spuren von Aufsässigkeit und Widerstand, recherchieren in Archiven Dokumente über längst vergessene Revolutionäre und befragen Zeitzeugen zum demokratischen Neubeginn nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

In ihren Arbeiten zeichnen sie die Verläufe regionaler Bauernrevolten und Arbeiteraufstände nach, schildern die Lebensgeschichten von Freiheitskämpfern und geben Einblicke in die Gründungsgeschichte demokratischer Parteien nach dem Zweiten Weltkrieg.

Wettbewerb 1973/74:
4.525 Teilnehmer,
760 Beiträge

   Wettbewerb 1975:
   2.721 Teilnehmer,
   464 Beiträge

Wettbewerb 1976:
3.226 Teilnehmer,
505 Beiträge

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