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1977-1979

Sozialgeschichte des Alltags

Mit drei Ausschreibungen zur Sozialgeschichte des Alltags geht der Wettbewerb ab 1977 neue Wege. Die Idee einer Demokratisierung des Geschichtsbildes wird nun auch inhaltlich gefüllt: Die Spurensuche zu Arbeit, Wohnen und Freizeit führt unmittelbar in die Lebens- und Erfahrungswelt großer Teile der Bevölkerung.

Noch vor der »Geschichte von unten«-Bewegung, die in den Folgejahren den Alltag zum Forschungsfeld für eine Vielzahl lokaler Geschichtsinitiativen werden lässt, erprobt der Geschichtswettbewerb die alltagsgeschichtliche Spurensuche. Die Jugendlichen untersuchen, warum bestimmte Berufe »ausgestorben« sind, wie Maschinen den Arbeitsprozess veränderten und welche Auswirkungen Schichtarbeit auf die Familien hatte. Sie gehen den Veränderungen der Wohnverhältnisse nach und fragen, wie die betroffenen Menschen selbst ihre Wohnsituation empfanden. Und sie erkunden, wie viel Freizeit die Menschen in der Vergangenheit hatten und wie sich die Freizeitgestaltung im Laufe der Zeit verändert hat.

 

Wettbewerb 1977:
5.023 Teilnehmer,
1.271 Beiträge

  Wettbewerb 1978:
  4.112 Teilnehmer,
  991 Beiträge

   Wettbewerb 1979:
   3.995 Teilnehmer,
   756 Beiträge

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