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2000/01

Genutzt – geliebt – getötet. Tiere in unserer Geschichte.

Im Jahr 2000 bestimmen Skandale in der Tierhaltung die öffentlichen Debatten: Rinderwahnsinn, die Maul- und Klauenseuche oder Kampfhundeverordnungen verweisen auf den zunehmend problematischen Umgang des Menschen mit dem Tier. Im Wettbewerb gehen die Spurensucher der Frage nach, welche Rolle Tiere in der menschlichen Geschichte spielten, wie sie gehalten und genutzt wurden und wie sich das heutige Mensch-Tier-Verhältnis bewerten lässt.

So recherchieren die Schüler zu gezüchteten und „scharf“ gemachten Hunden, überprüfen die Tierseuchen der letzten Jahrhunderte und stellen die Veränderungen in der Tierhaltung dar. Viele untersuchen Fragen des Tierschutzes, gehen dem Wandel in der Landwirtschaft nach und beschreiben, wie Tiere zunehmend zum Partnerersatz für den Menschen geworden sind.

Bei aller Aufgeregtheit der öffentlichen Debatten zeigen die Jugendlichen in ihren Wettbewerbsbeiträgen einen kühlen Kopf. Sie kritisieren die industriellen Verhältnisse in der Nutztierhaltung, lehnen das Töten von Tieren jedoch nicht grundsätzlich ab. In ihren Beiträgen zeigen sie, dass die heutigen Probleme eine Geschichte haben. Die meisten Jugendlichen glauben an die Notwendigkeit bestimmter Tierversuche, sie wollen weiterhin Tiere im Zoo besuchen, ein Schmusetier haben und ab und zu ein Schnitzel essen. Es geht ihnen weniger um abstrakte ethische Fragen als vielmehr um konkrete Verbesserungen in der Tierhaltung.

Wettbewerb 2000/01:
1.655 Teilnehmer,
6.919 Beiträge

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