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2006/07

Miteinander – gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte

Das Verhältnis der Generationen erfuhr 2006 hohe Aufmerksamkeit in den Medien. Der demografische Wandel, die Auflösung traditioneller Familienmodelle, deren Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme und die daran anschließende Debatte um die Zukunft des Generationenvertrags – vor diesem Hintergrund waren die Jugendlichen aufgefordert, das Verhältnis von Jung und Alt in der Geschichte zu beleuchten.

Die Themen der Jugendlichen konzentrierten sich im Wesentlichen auf drei Bereiche. Viele Teilnehmer gingen der Frage nach, wie sich Generationenbeziehungen in schwierigen und bewegten Zeiten wie Krieg oder gesellschaftlichen Umbruchphasen entwickelten. Andere beschäftigten sich mit den Erziehungsverhältnissen innerhalb der Familien oder der Beziehung von Lehrern und Schülern in der Geschichte.

Ein besonderes Interesse der Jugendlichen galt dem Thema Jungsein in der Geschichte. Die Teilnehmer wollten wissen, wie die Kinder und Jugendlichen früher lebten. Dies war der Anlass für einen intensiven Dialog mit Eltern und Großeltern. Es stellte sich heraus, dass die Jugendlichen die Familie als ein wichtiges Fundament für eine stabile und gute Beziehung zwischen Alt und Jung ansehen.

Für viele ältere Schüler war zudem die Erforschung der Jugendkultur und des Jugendprotests besonders anziehend, wobei es sie reizte herauszufinden, ob Jugendproteste eher ein Ausdruck eines Generationenkonflikts waren oder ob die politischen und sozialen Gesellschaftsverhältnisse eine gewichtigeren Anteil am Protest darstellten

Wettbewerb 2006/07:
5.100 Teilnehmer,
1.257 Beiträge

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