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1.645 Einsendungen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Steigende Beteiligung zu »Religion macht Geschichte«

Welche Rolle spielte die Kirche im Nationalsozialismus, was bedeutete Glaube in der DDR und wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen dem Deutschen Staat und der Kirche? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten zum Thema »Gott und die Welt. Religion macht Geschichte«. 5.041 Kinder und Jugendliche reichten 1.645 Arbeiten fristgerecht zum Einsendeschluss am 28. Februar 2017 ein.

Die höchsten Beteiligtenzahlen verzeichnen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. In den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Hessen sind die Zahlen der eingereichten Beiträge besonders stark gestiegen. Über 700 Tutorinnen und Tutoren betreuten die Schülerarbeiten. Bereits zum 25. Mal richtet die Körber-Stiftung den größten historischen Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland aus.

Ein Drittel der Teilnehmenden forschten in Archiven

»Die hohe Beteiligung zeigt, dass sich junge Leute für Religion interessieren. In ihren Projekten sind sie der Bedeutung des Glaubens im historischen Wandel nachgegangen«, so Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung. Die Teilnehmenden beschäftigten sich in ihren Arbeiten zum Beispiel mit der Geschichte von Gotteshäusern, sie forschten zur Bedeutung von Religion für das Zusammenleben der Menschen und setzten sich mit Fragen von Gewalt und Verfolgung im Kontext von Religion auseinander. Im sogenannten Lutherjahr, dem Jahr des 500. Jubiläums der Reformation, sind auch viele auf Spurensuche zur Reformation gegangen.

Rund ein Drittel der Schüler haben in Archiven recherchiert. »Der Geschichtswettbewerb ist ein ganz wichtiger Impulsgeber für die historisch-politische Bildungsarbeit an diesen außerschulischen Lernorten«, so Tetzlaff. Neben schriftlichen Beiträgen haben die Jugendlichen ihre Ergebnisse auch in Audio- und Video-Formaten, Ausstellungen oder anderen kreativen Formen eingereicht.

Anfang Juni werden die Preisträgerinnen und Preisträger auf Landesebene bekanntgegeben. Im Sommer 2017 werden die besten Arbeiten auf Landesebene ausgezeichnet, bevor im November 2017 die Bundessieger in Berlin durch den Bundespräsidenten geehrt werden.

Die Termine für die Landespreisverleihungen finden Sie hier (PDF)

Über den Geschichtswettbewerb

Seit 1973 richtet die Körber-Stiftung den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aus. Mit bislang über 141.000 Teilnehmern und rund 31.500 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.

www.geschichtswettbewerb.de

Weitere Angebote für Journalisten:

Pressemeldung zum Download (PDF)

Informationen zum Thema:

Körber-Stiftung
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Carmen Ludwig
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 · 40 · 80 81 92 - 153
Telefax +49 · 40 · 80 81 92 - 302
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www.geschichtswettbewerb.de
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