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Gewinner des Wettbewerbs »Digital Skills« stehen fest

Sie hacken mit Kindern und Jugendlichen, reisen in digitale Welten oder bilden junge Programmierer aus. Acht regionale Netzwerke gewinnen beim Wettbewerb »Digital Skills« von Körber-Stiftung und Stifterverband. Sie erhalten jeweils 25.000 Euro zum Ausbau ihrer Aktivitäten vor Ort.

In Deutschland besteht dringender Aufholbedarf bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen. Körber-Stiftung und Stifterverband zeichnen deshalb Konzepte aus, die durch ein ganzes Netzwerk digitale Bildung in Städten und Gemeinden stärken. Gesucht wurden Kooperationspartner aus Zivilgesellschaft, Kommune, Wirtschaft und Schule sowie Hochschule, die eine passgenaue Strategie für die Vermittlung digitaler Kompetenzen vor Ort entwickelt haben.

Eine Jury von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung hat aus mehr als 40 Bewerbungen acht regionale Netzwerk-Konzepte beim Finale in Berlin prämiert:

  • Lausitzer Junghacker-Lab FabLab Cottbus e.V.
  • MASERN - Medienintegration als Schulentwicklungsprozess in regionalen Netzwerken Pacemaker Initiative, Düsseldorf
  • „DieMü(c)ke – Digitale Mündigkeit entlang der Bildungskette“ NwT-Bildungshaus der Hochschule Esslingen 
  • Digitale Welten Frankfurt/Main NODE Verein zur Förderung Digitaler Kultur e.V.
  • CONNECT – der Digital-Learning-Hub des SFZ Gera Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
  •  Karlsruher Technik-Initiative CyberForum e.V.
  • Digitale Skills für Mittelhessen CodeDoor.org e.V.
  • MINThoch 4 – goes digital Jugendtechnikschule Taubertal

»Wir freuen uns über die große Vielfalt an Konzepten«, sagt Julia André, die in der Körber-Stiftung den Bereich Bildung leitet. »Die Regionen haben vor Ort die passenden Lösungen gefunden, um digitale Kompetenzen zu vermitteln. Die Menschen sollen nicht nur dazu befähigt werden, sich kompetent in einer digitalen vernetzten Lebens- und Arbeitswelt zu bewegen. Sie sollen auch selbst zu Gestaltern werden und digitale Technologien kreativ nutzen.«

Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes ergänzt: »Auf die rasanten Veränderungen durch Digitalisierung und Automatisierung können Schulen und Hochschulen nicht immer schnell genug reagieren. Somit wächst die Bedeutung außerschulischer Lernorte und Bildungsinitiativen. Es ist wichtig, Partner aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit ihrem Wissen und ihren Ressourcen stärker in die Bildungskette einzubinden.«

Die acht Gewinner-Regionen erhalten nicht nur eine finanzielle Förderung von je 25.000 Euro für die Umsetzung ihrer Konzepte, sondern sie bekommen auch kostenlose Beratungsangebote und Fortbildungsmaßnahmen. In einem deutschlandweiten Netzwerk von Regionen, die sich für MINT (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) engagieren, können sie ihre Projekte sichtbar machen und ihre Erfahrungen austauschen. 

Partner des Förderwettbewerbs sind der Arbeitgeberverband Südwestmetall und die Gips-Schüle-Stiftung, die insgesamt drei Regionen in Baden-Württemberg fördern, sowie die Continental AG und Sanofi.

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